Bastian Börner leitet Spiele in der 3. Liga

Bastian Börner (links) pfeift künftig in der 3. Liga.
Bastian Börner (links) pfeift künftig in der 3. Liga.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Der Aufstiegszug fährt weiter. So lässt sich die Lage bei den heimischen Fußball-Schiedsrichtern beschreiben. Anfang Juni fielen die Entscheidungen im DFB-Bereich, Mitte Juni folgten die Entscheidungen im FLVW. Die Ergebnisse für den heimischen Kreis Iserlohn: Bastian Börner pfeift in der Saison 2015/16 in der 3. Liga, der 22-jährige Alexander Ernst (TuS Holzen-Sommerberg) wird Assistent in dieser Liga, Julian Engelmann Schiedsrichter in der A-Jugend Bundesliga sowie in der Westfalenliga und Moritz Petereit in Landesliga.

Bastian Börner ist 28 Jahre alt, Mitglied beim ASSV Letmathe und seit 2002 Schiedsrichter. Bereits seit 2010 pfeift der langjährige Handballer des Letmather TV in der Regionalliga. In der Saison 2014/15 kam er als Schiedsrichterassistent in der 3. Liga zum Zuge. Ab der neuen Serie wird er nun als Schiedsrichter in der 3. Liga vom DFB eingesetzt werden. „Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung, viele interessante Spiele und die größeren Zuschauerkulissen“, so Bastian Börner. Dynamo Dresden beispielsweise hatte in der letzten Saison einen Schnitt von 22 700 Zuschauern pro Spiel.

„Schön, dass ich belohnt wurde für mein Engagement.“ Damit spielt der Wirtschaftsingenieur auf seine gezeigte Ausdauer an, denn obwohl er schon bester Schiedsrichter aus Westdeutschland in der vorherigen Saisons war, stieg er nicht auf. „Geduld war gefragt“, fasst es Schiedsrichterobmann Lars Lehmann zusammen, und weiter: „Das ist ein guter Tag für das heimische Schiedsrichterwesen.“

Julian Engelmann von den SF Sümmern wird in der neuen Saison Spiele in der A-Jugend-Bundesliga und in der Westfalenliga leiten. „Julian sieht in der A-Jugend-Bundesliga die Stars von Morgen“, kommentierte Lars Lehmann den neuen Aufgabenbereich des 22-Jährigen.

Moritz Petereit (22) vom ASSV Letmathe hat den Aufstieg in die Landesliga erreicht. Gerade dieser Sprung stellt im westfälischen Schiedsrichterwesen eine große Hürde dar, da die Dichte an möglichen Kandidaten sehr groß ist und nur ein kleiner Kreis aufsteigt.