B-Ligisten prüfen hiesiges Bezirksliga-Quartett

Der VTS Iserlohn (hier gegen Berchum) trifft im Pokal auf den SC Tornado Westig.
Der VTS Iserlohn (hier gegen Berchum) trifft im Pokal auf den SC Tornado Westig.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Die vier heimischen Fußball-Bezirksligisten müssen allesamt in der zweiten Pokalrunde bei Mannschaften aus der Ost-Staffel der B-Liga antreten. Da ist Weiterkommen angesagt, auch wenn an diesem Wochenende recht unterschiedliche Aufgaben gestellt sind.

Der SSV Kalthof wird wohl die geringsten Probleme bekommen, ist er doch beim erst einmal erfolgreichen Schlusslicht Italia Menden (15:90-Tore) zu Gast (Sonntag, 15 Uhr). „Wir nehmen natürlich die Favoritenrolle an, aber das wird kein Selbstläufer. Die Mannschaft muss die ungewohnten Verhältnisse annehmen, damit es keine böse Überraschung gibt“, mahnt Sezgin Aydin, der mit schwerem Geläuf und Dauerregen rechnet. Der SSV-Trainer ist keineswegs davon erbaut, dass diese Partie auf dem Aschenplatz an der Gisbert-Kranz-Straße ausgetragen werden muss. Bis auf Kapkov (Knöchelverletzung) und T. Sentürk (Adduktoren-Probleme) sind alle Mann an Bord.

Beim Tabellenfünften SV Oesbern (Sonntag, 15 Uhr) muss der VfK Iserlohn sein Können unter Beweis stellen. Trainer Ingo Müsse bedauert, dass er nach guter Vorbereitung hier die Neuzugänge Del Latte (BSV Menden), Atar und Ünlü (beide Borussia Dröschede) noch nicht einsetzen kann. Im Kampf um Punkte sind sie nämlich erst zwischen dem 7. und 15. März für seine Mannschaft spielberechtigt. Der vom VTS Iserlohn gewechselte Öczan muss sogar noch viel länger brummen, nämlich bis zum Saisonende. „Egal wer spielt, wir müssen dieses Spiel gewinnen. Am liebsten wäre mir ein Zu-Null-Sieg“, erklärt Müsse.

In einer schwierigen Situation steckt der abstiegsbedrohte VTS Iserlohn. Uwe Scholz, der in dieser Woche das Zepter des zurückgetretenen Paulo Friedrich übernahm, hat erstmals mit der Mannschaft trainiert. Er blickt auf einen kompletten Kader für das Spiel beim Rangdritten Tornado Westig (So., 15 Uhr). Aber er weiß nicht, wo sein Team leistungsmäßig steht. „Natürlich möchten wir gerne weiterkommen, aber wir müssen uns erst einmal einspielen“, stellt Enver Sentürk klar. Der sportliche Leiter hat vollstes Vertrauen in den in der Winterpause neu zusammengestellten Kader, kann aber einen Rückschlag nicht ganz ausschließen. „Bei Tornado zu gewinnen, ist auch für uns keine leichte Aufgabe“, stellt Sentürk klar.

Für die ist das Gastspiel bei Titelkandidat Olympos Menden (So., 12 Uhr) kein Zuckerschlecken. Die Gastgeber weisen in der Meisterschaft eine lupenreine Heimbilanz auf (sieben Spiele, sieben Siege bei 43:12-Tore). Infos über die Zusammensetzung des Hemeraner Kaders lagen nicht vor. Mit André Schweins (BSV Lendringsen) wurde dieser brisanten Partie auf dem Habicht-Kunstrasen ein routinierter Schiedsrichter zugeteilt.