Ausbildung zum DFB-Junior-Coach

Die Realschule Letmathe nahm an der Junior-Coach-Ausbildung teil.
Die Realschule Letmathe nahm an der Junior-Coach-Ausbildung teil.
Foto: Michael May IKZ

Iserlohn..  Die Schülerinnen und Schüler der Realschule Letmathe hatten die Chance, ihr fußballerisches Wissen unter Beweis zustellen. Bei einer viertägigen Ausbildung zum DFB- Junior-Coach lernten sie zusammen mit einigen Schülern der Gesamtschule am Nussberg, wie man ein kreatives Training gestaltet.

Der „Junior-Coach“ ist der erste Schritt auf der Karriere-Leiter zum Trainer. Neben dem sportspezifischen Wissen wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Sie sollen früh lernen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die Jugendlichen erfahren viel über die Grundlagen einer Coachingtätigkeit sowie die Trainingsvorbereitung. So können sie künftig eigenverantwortlich in diesem Bereich aktiv werden und die Vereinsarbeit unterstützen. Auch können die Schüler ihr Gelerntes in das Schulleben einbringen - bei der Fußball-AG oder bei der Betreuung von jüngeren Schülern.

Am letzten Tag stand die Abschlussprüfung auf dem Programm. Dort mussten sie Kindern den Spaß am Fußball vermitteln, ein geeignetes Aufwärmprogramm vorstellen, an das ein abwechslungsreicher Hauptteil anknüpfen sollte. Außerdem lernten die Schüler die Grundlagen kennen, wie eine Mannschaft zu führen ist. Unterstützt wurde das Projekt vom FLVW.

„Wir haben uns beworben, weil es ein guter Baustein unserer sportlichen Arbeit ist“ so die Schulleiterin Anja Swoboda. Die Schule hat eine eigene Fußballmannschaft, die Schüler haben die Möglichkeit, eine Sporthelferausbildung zu absolvieren. Die Nachfrage war beim Junior-Coach riesig, nicht alle Interessenten (Mindestalter: 15 Jahre) konnten genommen werden. Die Realschule Letmathe wird sich nach einem Jahr wieder bewerben, insbesondere auch, weil das Interesse der Schüler so groß war. Die Schulleiterin:„ Die Ausbildung war von großem Nutzen, die Schüler konnten Kontakte knüpfen und können sich besser ehrenamtlich engagieren“.