Aufatmen bei Roosters nach dem Sieg
06.01.2011 | 17:28 Uhr 2011-01-06T17:28:00+0100
Iserlohn. War das 7:2 in Straubing der ersehnte Befreiungsschlag auf dem Weg in die Playoffs oder wieder nur ein Strohfeuer? Am Samstag gegen Wolfsburg werden die Roosters nachlegen müssen.
„Jetzt sind auch drei Punkte gegen Wolfsburg fällig“, fordert Co-Trainer Bernd Haake, dass nachgelegt wird und die Iserlohner am Samstag in eigener Halle das schaffen, was ihnen bislang noch nicht gelungen ist: sechs Punkte in Folge. „Aber dann muss auch alles zusammen passen“, weiß Haake um die Schwierigkeit, wenn es gegen den Tabellenführer geht, gegen den die Sauerländer allerdings in dieser Serie gut gespielt haben, trotz zweier Niederlagen.
In Straubing legten die Gäste bereits früh den Grundstein. Und Haake möchte dies keinesfalls an der Leistung von Straubings Schlussmann Guryca festmachen. Ein Schlüssel zum Erfolg war der kompakte Auftritt. „Außerdem haben wir viel geschossen“, so Haake.
Bewährt hat sich die Umstellungen der Reihen. Jeff Giuliano, dessen Arbeitseifer Haake in höchsten Tönen lobt („Ein Glücksfall für jedes Team“), konnte an der Seite des dreifachen Torschützen Michael Wolf sein erstes Saisontor erzielen, auch Robert Hock profitiert von seinem neuen Mitspieler. Positiv bewertet Haake ebenso die Maßnahme, Verteidiger Stefan Langwieder in den vierten Sturm zu beordern. Somit bleibt für Daniel Oppolzer derzeit nur Platz 13 im Angriff übrig. „Es wird sich wohl auch nichts an den Formationen ändern“, blickt Haake voraus. Er geht davon aus, dass Manny Legace, der sich wegen Knieproblemen auswechseln ließ, am Samstag wieder im Tor stehen wird.
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