Am Ende gab’s von den Hüllhorstern auch noch eine Kiste Meisterbier

So sehr sich die Ostwestfalen auch gegen den HTV wehrten – aufzuhalten war der Meister nicht.
So sehr sich die Ostwestfalen auch gegen den HTV wehrten – aufzuhalten war der Meister nicht.
Foto: Dana Schmies

Hüllhorst..  Souverän lösten die Verbandsliga-Handballer des HTV Sundwig/Westig ihre Auswärtsaufgabe in Hüllhorst. Dem 30:23-Hinspielsieg ließ der Meister und Oberliga-Aufsteiger diesmal ein noch etwas klareres 29:21 folgen.


Handball-Verbandsliga: HSG Hüllhorst - HTV Sundwig/Westig 21:29 (8:15). Die Hemeraner fanden sehr gut ins Spiel, von Beginn an ließen die Gäste keinerlei Zweifel daran aufkommen, das erste Match nach der Osterpause ungefährdet für sich zu entscheiden. Als Marvin Rosian nach vier Minuten das 3:0 erzielte, war dieser Weg schon vorgegeben. Über 7:2 (10.) und dem 11:4 durch Max Klein (20.) machten die Hemeraner praktisch schon zur Pause alles klar. Maßgeblichen Anteil daran besaß Dorian Gollor mit seinen sechs Treffern und Keeper Christopher Schumacher, der, so Trainer Hendrik Ernst, „phänomenal“ hielt und in dieser Phase u. a. auch einen Siebenmeter entschärfte. „Das war schon extrem gut.“ Ein Sonderlob gab es auch für Christian Klein, der gekonnt die Fäden zog.

Auch nach dem Wechsel ließ der Elan des Meisters nicht nach, trotz vermehrter Wechsel und einiger taktischer Änderungen, „um etwas auszuprobieren“, so Ernst weiter. Auch die rote Karte gegen Lukas Rosenbaum nach einem etwas ungestümen Abwehrversuch brachte die Hemeraner nicht aus dem Konzept. Der HTV wahrte zunächst den Vorsprung (17:10/35.; 19:13/43.) und baute ihn dann weiter aus. Großen Anteil daran besaß Moritz Frenzel mit drei Treffern in Serie zum 23:15 und seinem folgenden 24:16 (50.), am Ende kam er auf zehn Tore.

Ernst setzte danach vermehrt die Nachwuchskräfte ein, so dass Fabian Hecker zu seinen ersten Verbandsliga-Minuten kam. Die Youngster hinterließen einen guten Eindruck. In den letzten zehn Minuten war dann etwas die Luft heraus, aber Ernst wollte sich keinesfalls auf hohem Niveau beklagen.

Am Ende des harmonischen und entspannten Abends saßen die Kontrahenten noch etwas zusammen, Ernst tauschte seine Erfahrung mit Hüllhorsts Coach André Torge aus, mit dem er zusammen den Trainerlehrgang absolviert hatte. Das alles bei einer Kiste Bier, die die Gastgeber dem Meister zum Titelgewinn spendiert hatten.