Abwehr sorgt für Kummer

Schlecht spielte der FCI gegen Hordel nicht – allerdings auch nicht erfolgreich.
Schlecht spielte der FCI gegen Hordel nicht – allerdings auch nicht erfolgreich.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Der FC Iserlohn wird die Westfalenliga-Saison maximal auf Platz fünf abschließen. Das ist seit dem jüngsten Spieltag am Pfingstmontag, als das Team von FCI-Trainer Christian Hampel zu Hause 1:2 gegen die DJK TuS Hordel verlor, Tatsache. 270 Minuten, oder umgerechnet drei Spiele, stehen noch aus. Was angesichts dieser Nichts-geht-mehr-Situation auf den ersten Blick wie ein zäher, fast schon qualvoller Zieleinlauf wirkt, ist für Hampel durchaus reizvoll. „So können Spieler, die zuletzt verletzt waren, noch Spielpraxis sammeln.“ Pierre Szymaniak ist so ein Beispiel. „Wenn es bei uns noch um etwas gehen würde, hätte ich ihn niemals neunzig Minuten durchspielen lassen dürfen.“

Das Spiel gegen Hordel stufte Hampel, obwohl er am Ende zum zehnten Mal in dieser Saison mit leeren Händen dastand, gar nicht so schlecht ein. „Das war wie erwartet attraktiv, nur vom Ergebnis her nicht so schön. Es hätte auch 5:5 ausgehen können.“ Vorne seien es die vielen vergebenen hundertprozentigen Chancen gewesen, die drei Punkten im Wege standen, doch auch in der Defensive gibt es Probleme. „Es war schon traurig, wie wir teilweise verteidigt haben. Da fehlt aber auch teilweise einfach die Qualität.“

Kurzfristig musste Top-Torjäger Lukas Lenz ersetzt werden, der das Abschlusstraining grippegeschwächt verpasste und nur die letzte halbe Stunde auf dem Platz stand. Vielleicht reicht es ja am Freitagabend (19.30 Uhr) wieder für 90 Minuten – es wäre ein deutliches Signal, das der FCI an den kommenden Gast, den Hombrucher FV, senden würde. Denn im Hinspiel beim 3:2-Sieg beim abstiegsbedrohten Vorletzten erzielte Lenz alle drei Iserlohner Tore. Das Spiel wird auf Wunsch der Dortmunder vorverlegt, weil einige Spieler am Samstag dem BVB beim DFB-Pokalfinale in Berlin unterstützen.