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Eishockey

Abschlussschwäche der Knackpunkt

01.10.2010 | 22:47 Uhr

Mannheim.Die Iserlohn Roosters kommen einfach aus ihrem Tief nicht heraus. Am Freitagabend kassierten sie bei den Adlern Mannheim trotz ordentlicher Leistung die sechste Niederlage in Folge. Knackpunkt war diesmal die Abschlussschwäche, Torhüter Danny aus den Birken zeigte nach der jüngsten Kritik eine solide Leistung.

Adler Mannheim – Iserlohn Roosters 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Erst die Roosters, dann die Sharks. „Die Jungs haben wahrscheinlich nur San José im Kopf“, hatte Adler-Pressesprecher Matthias Fries anfangs kein gutes Gefühl, was das Abschneiden gegen den IEC betreffen sollte. Denn an diesem Samstag bestreiten die Mannheimer ein Freundschaftsspiel gegen den NHL-Club. Aber sie überzeugten.

Die Hausherren dominierten erwartungsgemäß von Beginn an zunächst die Partie. Bis zur zehnten Minute war es praktisch ein Spiel auf das Tor von Danny aus den Birken, der eine insgesamt stabile Leistung zeigte. Glück hatte der IEC-Schlussmann, als nach 106 Sekunden Mauer knapp am Kasten vorbeizog. Im Anschluss konnten die Adler aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen. Schüsse von MacDonald und Robinson (8.) waren sichere Beute von aus den Birken. Nach einer gut überstandenen Unterzahl kamen die Roosters dann besser in die Partie. Ryan und Hock (10.) besaßen bei Überzahl die ersten Chancen für die Sauerländer, kamen aber am starken Braithwaite im Adler-Horst nicht vorbei. Pat Kavanagh (11./5-4) agierte zu zögerlich, als er wenig später bei freier Schussbahn die Scheibe an den Pfosten setzte. Die größte Möglichkeit vergab Cam Paddock, er schoss Braith­waite nur an (14.). Die Roosters gingen mal wieder zu fahrlässig mit ihren Einschussmöglichkeiten um.

Das zweite Drittel begann mit einem handfesten Boxkampf zwischen Prestin Ryan und Nathan Robinson (23.). Nach einem hohen Stock des Iserlohners boten beide Akteure vor der Mannheimer Bank eine unterhaltsame Showeinlage. Die jedoch für die Gäste Folgen hatte. Als Verursacher bekam Ryan von Schiri Schütz zwei Strafminuten mehr aufgebrummt. Die Überzahl nutzten die Adler prompt zur Führung. Aus den Birken rettete zunächst gegen Arendt mit dem Schlittschuh, gegen Papineaus Schlagschuss war er dann machtlos (24.). Das gab den Kreis-Schützlingen Aufrieb. Plachta, Klinge (28.) und Mauer (29.) scheiterten zunächst noch am Iserlohner Goalie. Yannic Seidenberg besorgte dann Sekunden später sehenswert per Direktabnahme von Mauer das 2:0. Klinge und zweimal MacDonald hatten sogar eine noch höhere Führung auf dem Schläger. Und der IEC? Der kam zu einigen Entlastungsangriffen. Aber einzig Michael Wolf hätte vor der zweiten Pause auf 1:2 verkürzen können, zeigte aber Nerven, als er Robert Hocks Vorlage freistehend verzog.

In den letzten zwanzig Minuten versuchte das Liebsch-Team noch mal alles, um den Rückstand zu egalisieren, war aber – auch im Powerplay - schlussendlich zu begrenzt in seinen Möglichkeiten. Aus den Birken konnte sich zunächst noch zweimal gegen Pollock (44./51.) und Reul (51.) auszeichnen, ehe er einen King-Schuss zum 3:0 (54.) passieren lassen musste. Der Ex-Iserlohner stieß im Spurt bei Hock und Ryan nur auf wenig Gegenwehr. Liebschs Maßnahme, in den letzten beiden Minuten auf aus den Birken zugunsten eines sechsten Feldspielers zu verzichten, brachte nichts mehr ein.

Thomas Schaefer

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Kommentare
04.10.2010
10:12
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von anit1899 | #9

@ #4: Öfter als du denkst.

03.10.2010
18:30
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von marwang | #8

@6 das war eine beleidigung und keine freie meinung du armseliges kerlchen ,schau dir lieber das heutige ergebnis an

02.10.2010
21:39
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von sauerlandteufel | #7

@Observer
Wenn man keine Ahnung hat:
Einfach mal die Fresse halten...
Schönen Gruß

02.10.2010
19:17
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von Observer | #6

Prima marwang!
Darauf habe ich gewartet!
Rennt mal schön in die Halle und guckt Euch das Gegurke an, aber lasst anderen Leuten ihre freie Meinung!
Sinnfreie Unterhaltung für viel Geld!

02.10.2010
18:48
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von marwang | #5

@3 der größt a.....leuchter bist du

02.10.2010
17:55
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von Jörg | #4

Ich denke mal das von euch noch keiner in den letzten Jahren in der Eishalle war. Oder es sind noch die absoluten Oberfiffis die regelmässig in Deilinghofen waren und damit in ihrer Spieldiagnose unfehlbar sind !

02.10.2010
17:04
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von Observer | #3

Abmelden, diese Armleuchter!

02.10.2010
13:46
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von Alfred E. Neumann | #2

Gerne, sofort her damit!

02.10.2010
11:40
Abschlussschwäche der Knackpunkt
von anti1899 | #1

Wo sind die Klugscheisser, die noch vor der Saison die sofortige Wiedereinführung des Abstiegs gefordert haben? Hab sie schon lange nicht mehr gehört.....

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