16 Treffer in der Halle sollen Arif Et weiteren Schub verleihen

Arif Et sicherte sich mit 16 Treffen die Torjägerkanone der Iserlohner Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.
Arif Et sicherte sich mit 16 Treffen die Torjägerkanone der Iserlohner Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.
Foto: Michael May IKZ

Iserlohn..  Bei der 33. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft spielte er sich in den Vordergrund. Mit 16 Treffern stellte Arif Et eine seit langem nicht mehr erreichte Marke beim Iserlohner Budenzauber auf und sicherte sich mit deutlichem Abstand die Torjäger-Kanone.

Als er aus der Hand des Stadtsportverbandsvorsitzenden Thorsten Schick die Trophäe überreicht bekam, verstärkte sich das Glücksgefühl über den Turniersieg seiner Borussen natürlich noch einmal und machte ein tolles Wochenende für den 22-Jährigen perfekt. „Das wird mir gut tun“, ist er überzeugt, denn die Hinrunde mit den Dröschedern lief nicht optimal. „Erst gegen Ende sind wir auf Touren gekommen, und da gibt so eine Sache in der Halle noch einmal Schwung“, so Arif Et, der auf dem Feld bislang zehn Meisterschaftstore auf seinem Konto hat. Dort wie zuletzt in der Halle ist diese Torausbeute für ihn aber kein Grund abzuheben, denn seine Abschlussquote ist nicht überragend. Das weiß der Kommissaranwärter nur zu genau und ist stets auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten.

„Vincenzo Burgio hat mir gesagt, ich soll nicht so viel nachdenken, wenn ich spiele, und seither ist es schon deutlich besser geworden“, sagt er. Seine Qualitäten für das Team sind aber nicht nur an den Toren zu messen, denn Arif Et spielt mit. Mit seiner Schnelligkeit reißt er Lücken in die gegnerischen Abwehr und legt auch gerne mal für seine Mitspieler auf. Anders war es zuletzt bei der Stadtmeisterschaft, wo er es immer wieder „klingeln“ ließ.

Dass er mit seinen 22 Jahren erst zwei Vereine in seinem sportlichen Lebenslauf aufweisen kann, ist in der heutigen Zeit schon beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. „Angebote hatte ich immer wieder mal, aber mir war es stets wichtig, mit meinen Freunden in einer Mannschaft zu spielen“, so Et, der da in erster Linie an Adil Elmoueden und Yusuf Acikel nennt, mit denen er gemeinsam in der Jugend des ASSV Letmathe kickte und schließlich nach Dröschede wechselte, als Alen Terzic dort noch Trainer der A-Jugend war. Schließlich übernahm dieser die erste Mannschaft und baute die Youngster mit Erfolg ein.

Es folgte eine traumhafte Saison mit dem Aufstieg in die Westfalenliga, die man nach gutem Start aber prompt wieder verlassen musste. Für ihn persönlich gab es aber dennoch ein Highlight, als ihm gegen Kaan-Marienborn drei Treffer gelangen. „Erst waren Euphorie und Selbstvertrauen da, doch als der Erfolg ausblieb, hat man gesehen, dass uns die Erfahrung fehlte“, erinnert sich Arif Et und sagt auch, dass er es gerne noch einmal besser machen würde. Vorerst spielt er aber eine Klasse tiefer in der Landesliga, und das nach Möglichkeit auch bei Borussia Dröschede. „Wir haben einen sehr guten Trainer und ich fühle mich dort sehr wohl“, schließt er einen weiteren Verbleib nicht aus.

Definitiv will er aber in der Region bleiben. Seine noch zweieinhalb Jahre dauernde Ausbildung für den gehobenen Dienst der Polizei, die ihn täglich nach Haspe führt, genießt absolute Priorität. Unter dieser Prämisse sowie dem entsprechenden Umfeld mit seinen „Kumpels“ in der Mannschaft dürften die Aktien für eine weitere Saison mit dem Torjäger, der sicher noch eine Menge Potenzial hat, für die Dröscheder nicht so schlecht stehen.