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Viermal Gold bei Westfalenmeisterschaften

16.03.2010 | 18:00 Uhr

Hohenlimburg. (luz) Gute Leistungen zeigten die Ringer des KSV Hohenlimburg bei den Westfalenmeisterschaften in Lünen.

Viermal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze war die großartige Ausbeute.

Männer, 60 kg: Timo Golz war mehrmals nahe an seinem ersten Sieg, aber am Ende reichte es nur zu Platz fünf.

66 kg: In vier Kämpfen gab es für Marvin Dresp zwei Siege und zwei Niederlagen, beide gegen die Brüder Robenz aus Marten. In dem engen Feld reichte das zu Platz fünf, aber der Abstand zur Spitze war nur sehr klein.

Junioren, 60 kg: Hier gab es Grund zu feiern. Timo Golz hat nach seiner dreijährigen Wettkampfpause fleißig trainiert und viel gearbeitet. Nach einigen Niederlagen feierte er endlich seinen ersten Sieg in der Altersklasse der Junioren. Er besiegte Frank Dudek aus Kemminghausen in drei Runden. Da konnten die Niederlagen in den anderen Kämpfen die Freude nicht trüben. Rang vier stand am Ende auf seiner Urkunde, was wirklich zählte war aber nur dieser eine Sieg.

66 kg: Alexander Giesbrecht rang ein starkes Turnier, in dem er nur gegen den Turniersieger Igor Wiens aus Bönen unterlag. Die Silbermedaille war der Lohn für eine gute Leistung.

74 kg: Auch Dimitrios Giaklos war an diesem Tag gut drauf und musste nur eine knappe Niederlage einstecken. Er holte ebenfalls Silber.

A-Jugend, 50 kg: Robin Behrendt sammelte zunächst nur Erfahrung. Nach einer klaren Niederlage im ersten Kampf schlug er sich im zweiten Kampf achtbar und konnte zunächst sogar in Führung gehen, am Ende musste er sich aber auch hier geschlagen geben. Bei drei Teilnehmern blieb ihm zumindest Bronze.

C-Jugend, 46 kg: Vier Kämpfe - vier klare Schultersiege ohne Punktverlust. Sebastian Klusak war der dominierende Ringer in dieser Klasse und holte überlegen den Titel.

63 kg: Apay Kulakac und Akif Sahin waren die einzigen Starter in dieser Klasse. Das Vereinsduell um Gold ging an Alpay Kulakac.

E-Jugend, 34 kg: Aziz Sahin hatte nur einen Gegner, den besiegte er aber deutlich und holte den Titel.

38 kg: Über mindestens einen Gegner hätte sich Jeremy Chahine sicher gefreut, aber niemand sonst wollte hier antreten. Zumindest im Pflichtkampf durfte er sein Können beweisen und holte hier einen Sieg. Dass er so leicht an Gold kam, ist zu verschmerzen.

Lutz Risse

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