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TSK und TuS Remis, SV 1910 II siegt

15.04.2010 | 22:10 Uhr

Fußball, Kreisliga A: TSK Hohenlimburg - Hellas/Makedonikos Hagen 2:2 (0:2).

Im Vorfeld wollte TSK-Coach Ferhat Kulakac einen Zähler, doch im Nachhinein ärgerte er sich doch ein wenig. „Es war mehr drin. Wir haben zwei dumme Tore kassiert und viele Torchancen gehabt. Aber mit der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden.”

Bereits nach sieben Spielminuten unterlief Fuat Aker einen langen Ball. Nutznießer war Panagiotis Soumelidis, der allein vor Torwart Rafael Rajski seine Chance zur Führung nutzte. Salih Ucar hätte mit zwei guten Gelegenheiten das Blatt wenden können, verfehlte völlig frei das Gehäuse (17./33.). Dafür erhöhte Soumelidis per Freistoß um eine schlecht postierte Mauer auf 2:0 (43.).

TSK Hohenlimburg - Hellas Hagen, Salih Saglam (links).

Nach dem Seitenwechsel war von den Hellenen kaum noch etwas zu sehen, sie besannen sich darauf, das Ergebnis zu halten. Ishak Turan wollte in der 71. Minute von der rechten Seite aus den Ball eigentlich nur flanken, doch die Flugbahn wurde länger und länger. Hellas-Torwart Cataldo Caruso verschätzte sich und die Kugel flog zum 1:2 ins Netz. Jetzt witterte TSK Morgenluft, während die Gäste verunsichert agierten. Sieben Minuten nach dem Anschlusstreffer sprang der Ball im eigenen Strafraum unglücklich an die Hand von Markopoulos, doch der Unparteiische kannte keine Gnade. Den Elfmeter verwandelte Celal Sirinbay zum 2:2.

TSK: Rajski, Saglam, Aker, S. Ofluoglu, B. Özdemir (66. Demirtas), Ucar, I. Turan, Erkus, Tutkun (61. Tutkun), Sirinbay, S. Turan, Özkaya (46. Asik).

Polonia Hagen - TuS Holthausen 3:3 (1:1). „Wir haben ordentlich gespielt. Aber der Ausgleich in der Nachspielzeit durch Polonia war einfach ärgerlich.” Klaus Hassenpflug, Trainer des TuS Holthausen, grantelte, dass der Schiedsrichter die Partie erst nach 97 Spielminuten abpfiff. Es hätte einige kurze Unterbrechungen gegeben, aber sieben Minuten Nachspielzeit war nach Holthauser Darstellung völlig überzogen.

Holthausen begann recht unkonzentriert, geriet bereits nach zwei Minuten in Rückstand. Claudio Biancosino war es, der in der 20. Minute den Ausgleich erzielte. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gäste wieder reihenweise Chancen, doch diese wurden leichtfertig vergeben. Das sollte sich rächen, denn fünf Minuten nach dem Seitentausch ging Polonia erneut in Führung. Doch in der 65. und 70. Spielminute folgten die Antworten der Gäste, denn Daniel Wrobel und Claudio Biancosino drehten den Spieß um. Es sah lange nach einem „Dreier” für die Gäste aus — doch dann folgte die Nachspielzeit, in der TuS nicht nur das 3:3 (90.+2) kassierte, sondern auch noch Sven Eichler verlor, der nach einem groben Foulspiel den roten Karton sah.

TuS: Warkotsch, Eichler, J. Moise, Angelini, Stahl, Schlummer, Örenbas (59. Wrobel), Jäger, Zelder (85. Tekampe), Beyel (65. Walter), Biancosino.

SV Hohenlimburg 1910 II - SG Boelerheide 3:0 (1:0). Die Partie der „Zehner” gegen die Gäste aus Boelerheide begann mit einem Paukenschlag. Schon in Minute eins erzielte Christian Jackson nach schöner Vorarbeit von Christian Linnestruth das 1:0 für die Platzherren aus Hohenlimburg. Die Gäste aus Boelerheide waren jedoch keineswegs geschockt und spielten, wie schon die letzten Wochen, weiter mutig nach vorn. Nach einigen Chancen auf beiden Seiten trafen die Gäste das Tor der Hausherren. Doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits (20.). Zwar hatten die „Zehner” das eine oder andere Mal ihre Chancen, Isik verpasste nur knapp eine Hereingabe (26.), jedoch bettelten sie regelrecht um den Ausgleich. Die Gastgeber retteten jedoch zweimal in Person von Gordon Kuhaupt und brachten die Führung in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff taten sich die Hohenlimburger leichter im Spiel nach vorn, die Kugel lief schnell und flüssig. Erst traf Jackson nur den Pfosten, dann erhöhte Atabas aus fünf Metern auf 2:0 für seine Farben (55.). Zuvor hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, doch Kuhaupt parierte den Schuss glänzend (50.). Nun waren die „Zehner” wieder am Zug. Jackson holte einen Elfmeter heraus, den Atmaca perfekt ins linke Eck verwandelte (68.). Einen zweiten Elfmeter für die Platzherren verschoss der gefoulte Chaoui selbst (75.). Der Sieg war für die „Zehner” jedoch nicht in Gefahr — diese gucken jetzt vielleicht weiter nach oben in der Tabelle als nach unten.

SV 1910: Kuhaupt, Wittmers, Dahnke, Ntontos, Dittmer, Atmaca, Isik (68. Schriegel), Atabas, Franz, C. Jackson (70. Ofluoglu) , Linnestruth (52. Chaoui).

Lutz Risse/Felix Wittmers

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