Torwart Thorsten Werner reist extra aus Leipzig an
16.02.2012 | 16:37 Uhr 2012-02-16T16:37:00+0100
Wasserball, Südwestfalenliga: Westfalen Dortmund I – Hohenlimburger SV II 4:12 (1:2, 1:3, 2:3, 0:4). Im Gegensatz zu den Dortmundern hatten die heimischen Wasserballer kaum eine Möglichkeit zu wechseln, fehlten doch mit Dennis Bräutigam, Michael Lazin und Jörg Büschler drei Spieler wegen Krankheit und Urlaub. Kurz vor Spielbeginn kam HSV-Keeper Thorsten Werner extra noch aus Leipzig angereist.
Die jungen Dortmunder agierten teilweise übermotiviert. Plotnikov und Co. dagegen spielten ihre volle Routine aus, ließen den Gegner kommen, setzten aus einer verstärkten Abwehr heraus auf Konter.
Zwischenzeitlich wurde die Taktik geändert. Der HSV ließ die Dortmunder bewusst vor dem eigenen Tor in Überzahl spielen. Dadurch waren zwei Hohenlimburger frei vor dem generischen Gehäuse, die dann vom starken Schlussmann Thorsten Werner in Szene gesetzt wurden. Selbst als Center Oliver Tobi in Doppeldeckung genommen wurde, spielte er sich frei und schloss mit Torerfolg ab.
Überfordert
Die Gastgeber waren spielerisch einfach überfordert, so dass die Hohenlimburger relativ locker die Punkte einfuhren. Peter Hermann als Unparteiischer am Beckenrand brauchte kaum einzugreifen. Mit vier Hinausstellungen gegen die Gastgeber und nur drei gegen die Hohenlimburger war es ein mehr als faires Spiel.
Die Hohenlimburger taten im Angesicht ihrer spielerischen Überlegenheit nur das Notwendigste. Erfreulich, dass sich die jungen Akteure Lars Papajewski und Patrick Sturm sehr gut in diese Mannschaft integriert haben und zu einer festen Größe geworden sind.
HSV: Thorsten Werner; Patrick Sturm (1), Thomas Sporkert, Vadim Plotnikov (1), Lars Papajewski (2), Karsten Menzel, Alexander Schroth, Jürgen Otto (2), Jörg Dresel (2), Oliver Tobi (4).
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