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SV 1910 fördert Teamgeist im Hochseilgarten

03.08.2010 | 16:07 Uhr
SV 1910 fördert Teamgeist im Hochseilgarten
SV Hohenlimburg 1910

Hohenlimburg.Nicht nur sportlich feilt das Trainergespann des Fußball-Landesligisten SV Hohenlimburg 1910 um Björn Mehnert und Co-Trainer Christian Schulte kräftig an der Mannschaft.

„Teambuilding“ nahm am Samstag eine besondere Sequenz in der Vorbereitungsphase ein.„Teambuilding“ oder Teamentwicklung – eine Maßnahme, mit deren Hilfe eine Mannschaft sich besser kennenlernt und vor allen Dingen zusammenwächst. Teamarbeit ist ein komplexer Prozess, der kontinuierlich trainiert und gepflegt werden muss – nicht nur im Sport. Teams können viel bewegen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und gemeinsam ein klar definiertes Ziel verfolgt wird – beim SV Hohenlimburg 1910 ist das bekanntlich die Westfalenliga.

So machte der heimische Landesligist am Samstag – zwischen dem „Bernd-Müller-Gedächtniscup“ – einen Abstecher zum Hochseilgarten am Sorpesee. Dort bewältigten die „Zehner“ verschiedene Stationen – auf dem Boden, aber auch in luftiger Höhe bis zu zwölf Metern. Das Besondere an dieser Herausforderung ist die Fokussierung auf den Teamgedanken. Alle Stationen werden gemeinsam bewältigt, die Teilnehmer sichern sich und unterstützen sich gegenseitig. „Es ist wichtig, dass sich jeder Spieler auf seine Teamkameraden verlassen kann und muss“, stellte Björn Mehnert noch einmal die Bedeutung dieser Maßnahme heraus.

„Zwischen unserem harten Trainingsprogramm war das eine gute Abwechslung, die ihren Sinn hatte“, resümierte Björn Mehnert nach einem spannenden Vormittag am Sorpesee. Die Reaktionen von Tobias Beier, Rocco Tursi und Co. waren ebenfalls durchweg positiv, denn auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz.

Ein rundum gelungenes Wochenende – doch Fußball mussten die „Zehner“ bekanntlich auch spielen, erreichten beim eigenen „Bernd-Müller-Turnier“ den vierten Platz. „Dort haben wir unser Minimalziel erreicht, nämlich uns für die Endrunde zu qualifizieren. Mehr aber auch nicht“, lautete das knappe Fazit von Björn Mehnert. Allerdings nahm der Ex-Profi seine Mannschaft auch in Schutz. „Nach vier harten Trainingswochen haben die Jungs die Höchstbelastung erreicht. So hat es mich nicht verwundert, dass die Kräfte schnell nachgelassen haben.“ Bereits am Freitagabend gegen FSV Werdohl war schon zu sehen, dass bei den Spielern die ein oder anderen Meter richtig weh taten. „Vielleicht ist der ein oder andere Spieler so eine harte Vorbereitung auch nicht gewohnt“, so Mehnert.

Der Blick des Trainers richtete sich schnell wieder nach vorne, denn bis zum Saisonstart gegen VfL Schwerte (15. August) ist nicht mehr viel Zeit. Am heutigen Abend bestreiten die „Zehner“ das nächste Vorbereitungsspiel, treten beim Westfalenligisten TuS Eving Lindenhorst an (Anstoß ca. 19.10 Uhr, Stadion Probsthaidastraße).

„Die Startelf gegen Schwerte stand mit Sicherheit noch nicht auf dem Platz“, sagte Björn Mehnert, der mit seinem Team jetzt auf die Zielgerade der Vorbereitungsphase einbiegt. Der Trainer hat jedem Akteur ausreichend Möglichkeiten gegeben, sich zu zeigen. In den letzten beiden Testspielen gegen Eving und TuS Wengern (8. August, Kirchenberg) wird die Verteilung der Spielanteile anders aussehen. „Etwas Zeit haben wir ja noch. Entschieden ist noch gar nichts“, so Mehnert. Neben dem Langzeitverletzten Navil Abrini fällt gegen Eving Justin Kunze aus, der gestern wieder ins Training eingestiegen ist. Ebenfalls im leichten Training ist Dogan Okumak, eventuell wird er heute kurz eingesetzt. Wieder mit von der Partie sind die „Urlauber“ Dennis Klöckner und David Kerefidis.

Lutz Risse

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