Sahnehäubchen bleibt verwehrt
14.03.2011 | 16:39 Uhr 2011-03-14T16:39:00+0100
Basketball, Landesliga: TG Witten – TV Hohenlimburg 1871 II 78:76 (24:21, 27:13, 13:18, 14:24). (luz)
Trotz der Niederlage waren die Trainer Christian Hölzemann und Kai Baumgarte stolz auf ihre Mannschaft. „Die Jungs haben eine tolle Leistung in der Verteidigung gezeigt“, lobte Baumgarte. Über die gesamten 40 Minuten steckten die Hohenlimburger nie auf, machten sogar einen Rückstand von 17 Zählern wett. Doch das Sahnehäubchen blieb den Gästen verwehrt. Der erste Knackpunkt bei den Hohenlimburgern kam im zweiten Viertel. Beim Spielstand von 34:43 (18.) waren die 71-er mehr mit sich selbst und mit den beiden Unparteiischen beschäftigt. Das nutzte Witten zu einer 8:0-Serie, sah beim Halbzeitstand von 51:34 schon wie der sichere Sieger aus. Aber die 71-er kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. In der 36. Minute stand es nur noch 72:70 für Witten. Sebastian Krick stand an der Linie, verwandelte aber nur einen von zwei Freiwürfen und Witten zog wieder auf 76:71 davon. Christian Nolte verkürzte per „Dreier“ auf 74:76, anschließend versäumten es die Hohenlimburger jedoch, in Führung zu gehen. Die Hausherren erzielten das 78:74, der TV 1871 kam nur noch auf zwei Zähler heran. In den letzten Sekunden zeigte Marcus Höhn Nerven und warf zwei Freiwürfe nur an den Ring. „Insgesamt war die Freiwurfquote unterirdisch“, resümierte Kai Baumgarte – mur 15 von 41 Freiwürfen fanden ihr Ziel.
TV 1871: Krick (3), Dautzenroth (17), Hemesath, Berhard (6), Nolte (14), Bien (4), Brieseck (10), Kreiter (4), Höhn (18). Freiwurfquote: 36,59 %
0mitdiskutieren