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Ottensmeyer wirft Bocholt ab

15.12.2009 | 20:00 Uhr

Hohenlimburg. (hws) Gegen einen Mitkonkurrenten auf Augenhöhe feierten die Wasserballer des Hohenlimburger SV einen nicht unbedingt erwarteten 11:10 (2:1, 6:2, 2:5, 1:2)-Sieg gegen WSV Bocholt in der Verbandsliga.

Allerdings gab es Parallelen zum Lünen-Spiel (7:7). Auch hier sahen die Zuschauer in den ersten beiden Vierteln einen befreit aufspielenden HSV — bis dato zeigten Papajewski und Co. die beste Leistung in diesem Jahr. Dann allerdings folgte ab dem dritten Viertel wieder ein unerklärlicher Leistungseinbruch.

Mit einem Strafwurf, sicher verwandelt in der vierten Minute durch Nils Ottensmeyer, ging der HSV mit 1:0 in Führung. Auch der zweite Treffer ging auf sein Konto. Ein schönes Überzahlspiel konnte Nils Ottensmeyer erfolgreich abschließen (5.). Erst kurz vor Viertelende kamen die Bocholter zum ersten Mal in dieser Begegnung in Schussposition und verkürzten auf 1:2.

Nils Ottensmeyer, bester Torschütze bei den Wasserball-Herren vom Hohenlimburger SV.

Im zweiten Viertel agierte ein HSV, wie man ihn selten gesehen hat. Der etatmäßige Torhüter Dominik Krake hütete wieder das HSV-Tor, brachte mit seinen Paraden die Bocholter zur Verzweiflung und leitete Konter durch präzise Pässe ein. So auch der Treffer zum 3:1 nach Wiederanpfiff, wieder durch Nils Ottensmeyer.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Abwehr agierte sicher, schöne Spielzüge schloss der HSV erfolgreich ab. Jan Ottensmeyer warf nach Kombination mit seinem Bruder zum 4:1 (10.) ein. Zwei Minuten später gelang Bocholt nach einem Konter das 2:4 (12.), 60 Sekunden später in Überzahl der Anschluss zum 3:4. Mit zwei Treffern von Jan Ottensmeyer und je einem von Nils Ottensmeyer und Stephan Bönisch stand es zur Pause 8:2 für die Gastgeber.

Aber dann brach der HSV ein. In den Vierteln drei und vier verbuchten die Hausherren nur doch magere drei Treffer. Hier war Nils Ottensmeyer dreimal erfolgreich. Bocholt holte Tor für Tor auf, in der 29. Minute stand es überraschend 11:10.

Kurz vor Ende der Partie fiel beinahe noch der Treffer zum Ausgleich. Aus dem „Abwehrgetümmel” gelang es den Gästen, den besten HSV-Akteur, nämlich Torwart Dominik Krake, ernsthaft zu prüfen. Der zeigte einen tollen Reflex und sicherte den Sieg.

HSV: Dominik Krake; Björn Beck, Oliver Sand, Christopher Effele, Jan Ottensmeyer (3), Nils Ottensmeyer (7), Patrick Sturm, Tobias Carl, Lars Platenius, Stephan Bönisch (1), Marc Oberbossel, Lars Papajewski.

Lutz Risse

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