Oliver Landsiedel: „Jetzt können wir durchatmen“
05.02.2012 | 18:11 Uhr 2012-02-05T18:11:00+0100
Hohenlimburg. „Jetzt können wir durchatmen.“ Oliver Landsiedel, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Hohenlimburg, war „hörbar“ erleichtert. Die HSG feierte im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen 30:28 (14:16)-Sieg bei SG Schalksmühle-Halver II.
Schon in den vergangenen Wochen stand der Coach am Spielfeldrand oft kurz vor dem Herzinfarkt, „aber heute war es am schlimmsten“, schilderte Oliver Landsiedel seine Emotionen. Seine Mannschaft kassierte nämlich viele einfache Gegentore. Oft schon sicher geglaubte Bälle landeten letztendlich doch noch im HSG-Netz, das war teilweise zum „Haare raufen“.
Aber Kompliment für eine tapfer kämpfende HSG Hohenlimburg, denn was unterm Strich zählt, sind die Punkte. Mit nunmehr 14 Zählern geht die Richtung jetzt in das gesicherte Mittelfeld, bevor in der kommenden Woche HSE Hamm II in der Rundturnhalle seine Visitenkarte abgibt.
Die HSG kam nicht richtig in die Begegnung, holte nach einem 2:4-Rückstand zwar auf und ging mit 10:9 in Führung, verlor aber vor der Pause wieder den Faden. Das gleiche Problem spiegelte sich auch in Halbzeit zwei wider, die Gäste mühten sich, zu ihrer gewohnen Stärke zu finden.
Nach einem 21:24-Rückstand sah es noch sehr bedrohlich aus, aber die Achse Marks-Brahimi-Kind sowie ein hervorragend parierender Torwart Lars Blömer wendeten doch noch das Blatt. In der 50. Minute traf die HSG Hohenlimburg zum 26:26-Ausgleich.
Nach der 29:28-Führung für die Gäste versuchte es Schalksmühle mit einer offenen Deckung. Nach „Wildwest-Handball“ gelang endlich der 30. Treffer kurz vor Schluss und die Hohenlimburger durften jubeln.
HSG: Blömer, R. Kind (22.-46.); Brahimi (11/4), Chwalek (3), S. Marks (5), Bauer (7), Becker (2), Reinboth (1), Jatzenko (1), Krause, Flügge, Heider, Paaschburg.
0mitdiskutieren