„Mit Mannschaft können wir nächste Saison was erreichen“
21.02.2012 | 17:01 Uhr 2012-02-21T17:01:00+0100
Hohenlimburg.Bei den Handballern der HSG Hohenlimburg tut sich etwas. Nicht nur der Zuschauerschnitt steigt von Heimspiel zu Heimspiel. Auch der Kader für die Saison 2012/13 nimmt bereits Konturen an.
Wie unsere Zeitung bereits berichtet hat, werden zur neuen Spielzeit die Brüder Bogdan und Philipp Wittke vom Oberligisten HSG Menden-Lendringsen zum Team von Trainer Oliver Landsiedel wechseln. Beide trugen vor einigen Jahren schon einmal das Trikot der HSG – und beide haben ihren Wohnsitz in Hohenlimburg.
„Zu Fuß zur Halle“
„Ich kann eigentlich zu Fuß zur Halle laufen“, sagt Philipp Wittke, der zuletzt vor neun Jahren für die heimischen Handballer agierte. Neben dem Oberligisten aus Menden waren VfK Iserlohn und Linscheid-Hedfeld seine Stationen. Bei den Iserlohnern spielter er mit seinem jetzigen Coach Oliver Landsiedel zusammen.
Der 29-Jährige Rückraumspieler promoviert jetzt an der Universität Dortmund und kann den Trainingsaufwand für die Oberliga nicht mehr leisten. „Da war Hohenlimburg sofort die erste Adresse“, so Wittke. Denn: „Ohne Handball geht es nicht!“
Das sieht auch Bruder Bogdan (32) so. Der Architekt will ebenfalls aufgrund seiner beruflichen Belastung kürzer treten. In der Jugend spielte der amtierende Kapitän der HSG Menden-Lendringsen bei TuRa Halden, im Seniorenbereich dann in Hohenlimburg und schließlich zehn Jahre in Menden. Bogdan Wittke ist im Rückraum, halblinks oder halbrechts, flexibel einsetzbar. „Mit der Mannschaft können wir in der nächsten Saison einiges erreichen“, ist der 32-Jährige überzeugt.
Der dritte Neuzugang im Bunde ist der 19-jährige Jannik Hollatz. Er wird bereits am kommenden Samstag im Auswärtsspiel beim Landesliga-Spitzenreiter Werdohl/Versetal im Aufgebot stehen.
Das Nachwuchstalent spielte in den Altersklassen D- und E-Jugend in Hohenlimburg, dann beim Letmather TV und zuletzt bei GW Emst.
„Ich sehe in Hohenlimburg Perspektiven“, so der 19-Jährige, der in Emst zuletzt mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden war. Jannik Hollatz wird am Kreis eingesetzt.
Trainer Oliver Landsiedel, der 2012/13 in seine sechste Saison bei der HSG Hohenlimburg geht, freut sich natürlich über die hochkarätigen Verstärkungen, zumal die HSG momentan im Rückraumbereich personell ein wenig angeschlagen ist. „Wir sind in der kommenden Spielzeit personell gut bestückt. So können wir höhere Ziele in Angriff nehmen.“ Auch vom jungen Jannik Hollatz verspricht sich Landsiedel einiges. Er wird Peter Chwalek entlasten. Chwalek wollte bei der HSG eigentlich nur als Co-Trainer fungieren, hat aber noch mal zwei Jahre die „Knochen hingehalten“. Für die kommende Saison haben bereits alle Spieler des aktuellen Landesliga-Kaders zugesagt – mit Ausnahme von Henning Becker und Manuel Köhl, die beide kürzer treten und in der zweiten Mannschaft spielen werden.
Für den neuen sportlichen Leiter Alessandro „Alex“ Filippelli spielt es eine große Rolle, dass die Landesliga-Truppe der HSG jetzt – mit Ausnahme von Torwart Lars Blömer – ausschließlich aus Hohenlimburgern besteht.
„So können sich die Fans auch mit der Mannschaft identifizieren. Daher freuen wir uns auch sehr über die vielen Zuschauer bei unseren Heimspielen“, so Filippelli. Auch bei Auswärtsspielen fahren – wenn die HSG einen Fanbus einsetzt – viele Schaulustige mit. Wie zum Beispiel zur Partie in Warstein, wo 100 Fans die Hohenlimburger begleitet haben.
Noch drei Siege
HSG-Vorsitzender Stephan Willner ist über die aktuelle sportliche Entwicklung bei den Herren hocherfreut. „Wir müssen noch drei Siege holen, dann gibt es am Landesliga-Erhalt nichts mehr zu rütteln.“ Zurzeit steht die HSG Hohenlimburg mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf dem siebten Tabellenplatz.
21:35
„Mit Mannschaft können wir nächste Saison was erreichen“
Hallo WAZ, geht´s noch??? Sind euch die Artikel ausgegangen? Nein nein, damit wir uns verstehen, ich meine nicht das Geschreibsel hier, sondern die bestimmten Artikel, man könnte auch Geschlechtswort dazu sagen.
Der, die, das - schon mal davon gehört? Wenn ihr also "Mit die Mannschaft..." schreibt, wäre das noch nicht ganz so toll, aber man könnte darauf aufbauen.