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Laibacher/Haardt marschieren bis in das Endspiel

13.02.2012 | 17:02 Uhr
Laibacher/Haardt marschieren bis in das Endspiel
Malte Laibacher

Hohenlimburg.Mit einer Goldmedaille wurde es zwar nichts, aber dennoch darf sich Malte Laibacher vom Badminton-Club Hohenlimburg als großer Sieger fühlen. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Gera holte er zwei Silbermedaillen.

Im U 19-Einzel war Laibacher an Position zwei gesetzt, konnte damit auf eine für ihn „zugeschnittene“ Auslosung hoffen. In Runde eins gab es somit ein Freilos, anschließend feierte er einen lockeren Sieg gegen Matthias Deiniger (Bischmisheim) mit 21:14 und 21:13.

Mirco Achzenick (Sterkrade) hieß der Gegner im Viertelfinale. Im Falle eines Sieges durfte sich Laibacher schon über eine Medaille freuen. Aber der Hohenlimburger wollte natürlich mehr. Er siegte mit 21:17 und 21:11 und traf im Halbfinale auf Till Felsner (Neustadt), der an Position drei gesetzt war. 32 Minuten brauchte Laibacher, um mit 21:16 und 21:10 zu gewinnen.

So kam es zum „Traumfinale“ zwischen Malte Laibacher und dem top-gesetzten Kai Schäfer (Dortelweil). Beim 14:21 und 16:21 ärgerte Laibacher zwar den Favoriten, musste sich aber mit Silber begnügen. Trotzdem eine hervorragend Leistung.

Silber holte sich Malte Laibacher auch im U 19-Doppel an der Seite seines Vereinskameraden Sebastian Haardt. Dieses Edelmetall ist umso höher zu bewerten, da die Hohenlimburger „nur“ an Position sechs gesetzt waren.

Dennoch war der Weg ins Halbfinale für Laibacher/Haardt glatt, keinen Satz gaben die beiden ab. In der Vorschlussrunde warteten dann Mirco Achzenick/Dominic Scherpen (Sterkrade/Langenfeld), die zuvor das an Position drei gesetzte Doppel Brehme/Gredner (Peine) in drei hart umkämpften Sätzen aus dem Wettbewerb warfen. Auch hier siegte das BCH-Doppel in zwei Sätzen mit 21:11 und 21:18.

Die Hohenlimburger spielten auf höchstem Niveau – doch was ging noch im Finale? Dort wartete nämlich Deutschland derzeit bestes U19-Doppel Mark Byerly/Mark Lamsfuß (Refrath/Wipperfeld). Den ersten Satz gewannen die Favoriten mit 21:14. Als Malte Laibacher und Sebastian Haardt im zweiten Durchgang aufdrehten und diesen überlegen mit 21:13 gewannen, roch es nach einer Wende. Aber im dritten Satz dominierten Byerly/Lamsfuß und sicherten sich mit 21:13 den Sieg.

„Halbfinale wäre cool“, träumte auch BCH-Talent Torben Trapp im Vorfeld von einer Medaille im U17-Einzel. Daraus wurde jedoch nichts. Nach einem Freilos in Runde eins war in Runde zwei Endstation. Er unterlag Philipp Serby (Freystadt) glatt in zwei Sätzen.

So spielte er sich im Doppel mit seinem Partner Max Weisskirchen (Bonn) den ganzen Frust von der Seele. Obwohl „nur“ an Position drei gesetzt, „stürmten“ die amtierenden westdeutschen Meister bis in das Finale. Kräftezehrend war der Halbfinalsieg gegen Lars Schänzler/Marvin Seidel (Langenfeld/St. Ingbert); die Hohenlimburger triumphierten nach 59 langen Minuten mit 19:21, 21:17, 21:18. Im Finale gegen Pistorius/Roth (Freystadt/Neusatz) fehlte dann die Kraft, so dass es bei einem guten zweiten Platz blieb.

Torben Trapp spielte auch noch im Mixed mit Julia Bantin (Hamburg), schied dort aber im Viertelfinale aus. Auch für Sebastian Haardt war im Mixed und im Einzel vorzeitig Schluss. Paul Sentek, der vierte Hohenlimburger im Bunde, kam im U19-Mixed und im Doppel nicht über die zweite Runde hinaus.

Lutz Risse

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