Keine Karnevalspause für HSG
12.02.2010 | 20:00 Uhr 2010-02-12T20:00:00+0100Hohenlimburg. (bg) Von wegen Karnevalspause:
Alle vier Handball-Teams der HSG Hohenlimburg sind am Wochenende im Einsatz, wobei der Partie der Bezirksliga-Herren gegen den einen Punkt schlechter gestellten TuS Linscheid-Heedfeld, die heute (18.30 Uhr) den Schlusspunkt eines langen Handball-Tages in der heimischen Rundturnhalle bildet, besondere Bedeutung zukommt.
Vier Niederlagen
Allmählich nämlich ist das Polster, das sich die Hohenlimburger zum Tabellenende aufgebaut hatten, aufgebraucht. Vier Auswärtsniederlagen in Folge bei gleichzeitigen Siegen der Kreisrivalen Platte Heide und Schwerte II setzen die HSG bei nur noch zwei Zählern Vorsprung auf den drittletzten Platz unter Erfolgsdruck.
Aber Coach Oliver Landsiedel bleibt noch recht gelassen: „Meine Mannschaft hat in Selbecke weitaus besser gespielt als zuvor, deshalb bin ich guten Mutes, dass wir gegen einen Tabellennachbarn wie Linscheid den Heimvorteil nutzen werden.”
Er stützt seine Zuversicht auf ein trotz der Karnevalsablenkungen intensives Training und die Tatsache, dass bis auf Kreisläufer Martin Kral die Bestbesetzung aufgeboten werden kann, da Spielmacher Sebastian Marks seine Sperre abgesessen hat. „Diese Leute haben an allen Ecken und Enden gefehlt. Wir mussten viel umstellen. Viele Spieler haben auf ungewohnten Positionen agiert”, sagte Oliver Landsiedel nach der knappen 28:29-Niederlage gegen TS Selbecke.
Lauf fortsetzen
Die beiden Kreisliga-Teams der HSG haben in den letzten Wochen nur positive Schlagzeilen produziert und wollen ihren Lauf fortsetzen. Die Drittgarnitur bekommt es um 15.15 Uhr mit dem VfS Warstein II zu tun - ein eigentlich favorisierter Gegner, der aber in der Fremde oft nur stark ersatzgeschwächt antritt.
Und das wollen die Schützlinge von Trainer Ralf Schachulski nutzen, um zum vierten Male in Folge unbesiegt zu bleiben.
Die HSG-Reserve geht um 16.45 Uhr gegen den TV Arnsberg II als haushoher Favorit ins Rennen, kann sich eigentlich nur selbst schlagen, was aber in der Rundturnhalle schon seit Ewigkeiten nicht mehr vorgekommen ist. Diesen Nimbus wollen Isenberg und Co. natürlich bewahren.
Spätschicht
Eine Spätschicht müssen die Hohenlimburger Damen einlegen, denn sie treten erst morgen um 19 Uhr zum Duell der Verbandsliga-Neulinge beim VfL Brambauer an. Der hat nicht nur das Hinspiel mit 23:18 gewonnen, sondern steht nach Minuspunkten auf Rang zwei, würde dies mit einem erneuten Erfolg über die HSG auch nach Pluspunkten tun.
„Das ist ein Spiel, in das wir ganz locker gehen können, weil wir absolut nichts zu verlieren haben”, meint Hohenlimburgs Trainerin Beate Bauer.
Spielmacherin Julia Pfeil ist noch längst nicht topfit, wird aber wohl wie alle anderen Stammkräfte morgen um 17.15 Uhr den Trip in den Dortmunder Norden antreten.
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