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HSG ist „heiß“ auf Selbecke

26.11.2010 | 17:20 Uhr
HSG ist „heiß“ auf Selbecke
HSG Hohenlimburg, Ralf Schachulski

Hohenlimburg.Unverhofft kommt oft: Weil der bisher alleinige Spitzenreiter Attendorn/Ennest sein Nachholspiel in Lennestadt deutlich mit 23:33 verloren hat, grüßen die Handballer der HSG Hohenlimburg wieder gemeinsam mit Schwerte und Attendorn von der Bezirksliga-Spitze.

Dieser Zustand soll noch ein wenig anhalten, deshalb wird heute (18.30 Uhr) gegen die TS Selbecke fest ein Sieg angepeilt.

„Daheim haben wir bislang alles gewonnen. Außerdem hatten wir genügend Zeit, uns von der Schlappe in Volmetal zu erholen“, sieht Trainer Oliver Landsiedel keine Veranlassung, an einer guten Vorstellung seines Teams zu zweifeln. Die Motivation ist angesichts der Tabellenkonstellation und des Derbycharakters von vorneherein optimal, zudem kann der Coach wieder auf Marco Wohlert, Hrovje Andjic und Matthias Hagenkord zurückgreifen, also seine Bestformation (nur die „Joker“ Timo Schaare und Martin Kral fehlen) aufbieten. Im Vorjahr gingen beide Duelle an die Truppe von Bernd Lückel - ein Grund mehr für die HSG, sich besonders ins Zeug zu legen. Die Abwehr muss sich vor allem auf den oberliga-erfahrenen Ohrmann, Kleinschmidt und den langen Middeldorf einstellen.

Den Rundturnhallen-Heimspieltag eröffnet um 15.15 Uhr die Herren-Reserve, die den benachbarten Letmather TV II erwartet. Für die sieggewohnten „Oldies“, die auf Rang drei interessiert den Ausgang des Spitzenspiels zwischen Lössel und Villigst-Ergste verfolgen werden, eigentlich nur eine Pflichtaufgabe.

Ganz anders die Ausgangslage für die Verbandsliga-Damen der HSG, die um 16.45 Uhr auf den bärenstarken Aufsteiger TuS Drolshagen treffen. Bis zum knapp verlorenen Gipfeltreffen gegen Aplerbeck hatten die Kahraman-Schützlinge noch keinen Minuspunkt auf dem Konto, reisen also als klarer Favorit nach Hohenlimburg. „Für uns eine dankbare Aufgabe, denn wir stehen überhaupt nicht unter Erfolgsdruck“, meint Trainerin Michael Foote, die bei allem Respekt vor den Gästen, die über eine extrem starke Linkshänderin und eine flinke Flügelspielerin verfügen, einen selbstbewussten HSG-Auftritt erwartet: „Bislang haben wir zu Hause immer gut ausgesehen, werden auch in diesem Match versuchen, unseren Stil durchzusetzen.“ Fehlen wird Carina Fey.

Trainerwechsel bei der HSG-Dritten: Wegen beruflicher Überlastung hat Ralf Schachulski sein Amt zur Verfügung gestellt. Als neuer Coach feiert Stefan Becker schon heute (17.15 Uhr) im Match bei Westfalia Halingen II seinen Einstand.

Bernd Großmann

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