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HSG-Handballer stellen mit 417 Treffern den stärksten Angriff

23.01.2015 | 10:00 Uhr
HSG-Handballer stellen mit 417 Treffern den stärksten Angriff
Foto: heinz-werner schroth

Hohenlimburg. Zwölf von 13 Spielen gewonnen, beste Tordifferenz und punktgleich mit Herbstmeister TV Westfalia Halingen, dem man wie in den Vorjahren daheim unterlag, Tabellenzweiter – die Landesliga-Handballer der HSG Hohenlimburg haben eine fast perfekte Hinserie hingelegt. Die Umsetzung der Spielphilosophie des neuen Chefcoaches Sascha Simec hat dabei trotz des relativ kleinen Kaders (nur elf Feldspieler) und diverser verletzungsbedingter Ausfälle erstaunlich gut funktioniert, denn die auf konsequenten Tempohandball setzende HSG stellt mit 417 Treffern den stärksten Angriff.

Das verblüfft insbesondere beim Blick auf die Torjägerliste, denn da tummeln sich in vorderster Front die Halinger Dennis Bichmann (Erster), Roman Warland (6.) und Robert Ammelt (10.), die es zusammen auf 277 Treffer brachten. Hohenlimburger Torschützen findet man in der Hitliste hingegen überhaupt nicht. Erst auf Rang 32 taucht mit Linksaußen Robin Güntner der erste HSG-Akteur auf, dicht gefolgt von den Rückraumkräften Dario Goebels und Philipp Wittke. Aber auch Patrick Arlt, Marc Geisler und Julian Pallasch liegen nicht weit zurück. Diese Zahlen belegen nachdrücklich die hohe mannschaftliche Geschlossenheit der Hohenlimburger, die dadurch für die Gegner schwer auszurechnen sind. Dazu passt: Den höchsten Toreschnitt hat der nur zweimal eingesetzte Co-Trainer Faruk Brahimi mit seinen 14 Treffern.

Aber wer wird denn nun Meister? Setzt sich die individuelle Klasse des TVH oder der breite Kader der HSG durch? Und entscheidet letztlich doch der direkte Vergleich und nicht die Spiele gegen die anderen Konkurrenten? „Wir sind froh, dass wir die anderen Mitfavoriten schon deutlich distanziert und uns keinen Ausrutscher erlaubt haben“, drückt Simec seine Zufriedenheit über den „Halbzeitstand“ aus. Vor allem die jüngsten Erfolge über Schwitten und Schalksmühle II haben die Zuversicht genährt, dem TVH, den man ja in den letzten Jahren regelmäßig eine Heimniederlage beigefügt hat, bis zum Saisonende Paroli bieten zu können, auch wenn in der zweiten Serie noch ganz schwierige weitere Auswärtsaufgaben (am Sonntag in Wellinghofen, dazu bei den daheim noch unbesiegten Teams aus Warstein und Schwitten) warten. Wobei der neue Hohenlimburger Coach betont: „Ich bin hierher gekommen, um eine langfristige Entwicklung der gesamten Herrenabteilung voranzutreiben. Mir liegt viel daran, die Schere zu den unteren Teams kleiner zu machen.“ Ein Verbandsliga-Aufstieg gleich in seiner ersten Saison käme somit fast zu früh. „Aber wir wehren uns natürlich nicht und werden zupacken, wenn sich die Gelegenheit bietet. Durch die Rückkehr von Felix Bauer und den Verbleib der Stammbesetzung sind wir auch für höhere Aufgaben gut gewappnet“, meint Simec.

Hier das Hohenlimburger Einsatzbuch mit Toren/7m: Ulf Hering (13), Sven Mang (11); Robin Güntner (13/51/21), Dario Goebels (13/ 48/1), Philipp Wittke (13/47), Julian Pallasch (13/40), Bogdan Wittke (13/35), Sebastian Marks (12/28), Nikas Strohhammer (12/25), Marc Geisler (11/43), Patrick Arlt (10/45/21), Roman Tolksdorf (9 /33/1), Jannik Hollatz (7/8), Faruk Brahimi (2/14/3).

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2015-01-23 10:00
Hohenlimburg