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Badminton

Hoffnungen erfüllten sich nicht

16.02.2010 | 16:47 Uhr

Hohenlimburg/Wesel. (luz) Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Badminton gab es für zwei Hohenlimburger Edelmetall (unsere Zeitung berichtete). Torben Trapp holte Gold im Doppel, Bronze ging an Malte Laibacher. Doch Trainer Hendrik Westermeyer hatte weitere Eisen im Feuer.

Sebastian Haardt (U17), der vor wenigen Wochen noch Westdeutscher Vizemeister geworden war, scheiterte im Einzel bereits in der ersten Runde an Andreas Geisenhöfer vom PSV Reutlingen. Im Doppel war an der Seite von Fabian Janik (TV Refrath) nach einem Sieg in der ersten Runde im Viertelfinale bereits Endstation.

Auch Paul Sentek (U17) musste seine Hoffnungen auf einen Podiumsplatz frühzeitig begraben. Im Mixed verlor er im Viertelfinale gegen die späteren Finalisten Spengler/Behrens deutlich mit 21:14 und 21:12. Auch im Doppel fand er an der Seite seines neuen Partners Dominik Scherpen (FC Langenfeld) nicht so richtig in das Turnier. Bereits in der ersten Runde verlor er gegen die Paarung Ewert/Heim mit 11:21 und 18:21.

In der Altersklasse U 19 waren Christian Bald und Fabian Stoppel am Start. Fabian hatte mit Mette Stahlberg (TV Refrath) in dieser Saison bereits die vierte Mixedpartnerin an seiner Seite.

Doch trotz der geringen gemeinsamen Spielpraxis fand die Paarung sehr gut in das Turnier und gewann die erste Runde mit 21:17 im Entscheidungssatz.

In der zweiten Runde standen Stoppel/Stahlberg dann gegen die Nationalmannschaftspaarung Heinz/Hammes vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe.

Doch der Hohenlimburger und seine Refrather Partnerin brachten die Welmeisterschaftsteilnehmer an den Rand einer Niederlage. Beim Stand von 18:18 im dritten Satz unterlief Fabian ein Aufschlagfehler, der letztlich die Entscheidung bringen sollte. Mit 18:21 verpassten sie knapp eine Sensation.

Christian Bald zeigte mit seinem Partner Jens Lamsfuß in der Doppelkonkurrenz ebenfalls eine sehr gute Leistung. Nach einem hartumkämpften 21:19 im dritten Satz gegen eine Paarung aus Bayern mussten sie sich in der zweiten Runde den späteren Deutschen Meistern Domke/Heinz klar mit 13:21 und 17:21 geschlagen geben.

Volker Bremshey

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