Gut verkauft im Kreis der Besten
09.02.2012 | 16:14 Uhr 2012-02-09T16:14:00+0100
Hohenlimburg. Für die Fußball-B-Juniorinnen des SV Hohenlimburg 1910 wurde mit der erstmaligen Teilnahme an den Westfalenmasters ein Traum wahr. Der heimische Kreispokalsieger gehörte zu jenen 30 besten Mannschaften Westfalens, die sich in Ibbenbüren in drei Gruppen um den Turniersieg bewarben.
(bg) Für die Fußball-B-Juniorinnen des SV Hohenlimburg 1910 wurde mit der erstmaligen Teilnahme an den Westfalenmasters ein Traum wahr. Der heimische Kreispokalsieger gehörte zu jenen 30 besten Mannschaften Westfalens, die sich in Ibbenbüren in drei Gruppen um den Turniersieg bewarben.
Natürlich ging es für das Team von Thomas Gebauer in erster Linie darum, gegen die meist höherklassige Konkurrenz Erfahrungen zu sammeln. Dass die Früchte für den Bezirksliga-Neuling ziemlich hoch hängen würden, die Chancen aus Viertelfinale eher theoretischer Natur waren, stand von vorneherein fest. Deshalb lautete das Motto für die zweitägige Großveranstaltung auch „dabei sein ist alles“.
Der Auftakt verlief ausgesprochen erfreulich, denn Borussia Emsdetten wurde mit 1:0 besiegt. Wie das anschließende 0:1 gegen Fortuna Seppenrade einzuordnen sein würde, zeigte sich erst später. Seppenrade holte nämlich keinen einzigen weiteren Punkt, erzielte nicht einmal ein Tor. Also ein Rückschlag für die sportlichen Ambitionen der Hohenlimburgerinnen, die sich prompt gegen den FSV Gütersloh eine 1:10-Klatsche einfingen. Der sogar mit Nationalspielerinnen aufgelaufene Regionalligist war ohnehin das mit Abstand beste Team der Gruppe, musste sich im Endklassement jedoch mit Rang drei begnügen.
Immerhin beschloss der SVH den ersten Tag mit einem mehr als achtbaren 2:2 gegen Westfalenligist TuS Wickede. Übernachtung in der Jugendherberge in Alfsee machte den Mädels viel Spaß und förderte den Zusammenhalt. Das zahlte sich tags darauf schon mit dem 0:0 gegen Fortuna Walstede aus. Zwar gab es drei weitere Niederlagen, doch die fielen mit 1:2 (gegen Union Wessum und den 1. FFC Recklinghausen) oder 1:3 (gegen Heike Rheine) achtbar knapp aus.
Und gegen den allerdings insgesamt enttäuschenden Regionalligisten Eintracht Coesfeld sprang sogar ein 3:1-Erfolg heraus, wodurch die Hohenlimburgerinnen auf den siebten Platz kletterten. Ein Treffen mit der Gevelsberger Nationalmannschafts-Stürmerin Alexandra Popp krönte den Abschluss eines fast perfekten Wochenendes.
0mitdiskutieren