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Für Westermeyer/Stoppel ist Weg in das Finale schwer

10.01.2012 | 12:00 Uhr
Für Westermeyer/Stoppel ist Weg in das Finale schwer
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Hohenlimburg. 18 Teilnehmer, dreimal Edelmetall. So lautete die Bilanz des Badminton-Clubs Hohenlimburg bei den westdeutschen Meisterschaften.

Mit einer Bronzemedaille kehrte Miriam Mantell von Refrath nach Hohenlimburg zurück. In der ersten Runde hatte sie ein Freilos, Runde zwei und drei überstand sie ohne Probleme, erst im Halbfinale wurde sie durch die spätere Meisterin Fabienne Deprez mit 5:21 und 8:21 gestoppt. Auch im Doppel an der Seite von Kira Kattenbeck roch es für Mantell nach Edelmetall, aber im Viertelfinale war gegen Efler/Karnott nach einer bitteren Drei-Satz-Niederlage Endstation.

Hendrik Westermeyer und Fabian Stoppel sorgten mit der Vizemeisterschaft im Herren-Doppel für das zweite Edelmetall des Tages für den BC Hohenlimburg. Der Weg ins Finale war jedoch steinig und schwer – insbesondere, weil sie zwei Vereinskameraden nach Hause schicken mussten. Gleich in der ersten Runde erwischte es Torben Trapp an der Seite von Max Weißkirchen – immerhin knöpfte Torben Trapp seinem Heimtrainer einen Satz ab. In der zweiten Runde musste auch Christian Bald mit Jens Lamsfuß die Segel streichen.

Erst im Finale wurden Westermeyer/Stoppel gestoppt. Den ersten Satz verloren sie gegen Hukriede/Joppien noch knapp mit 18:21, im zweiten Satz hatten sie beim 7:21 keine Chance mehr.

Silber gab es auch im Mixed für Hendrik Westermeyer an der Seite von Laura Ufermann. Auf dem Weg ins Finale hatten sie nur in der dritten Runde gegen Eberhard/Kaufhold Probleme, als der erste Satz mit 20:22 verloren ging. Die Durchgänge zwei und drei gingen mit 21:9 und 21:7 dann sicher an Westermeyer/Ufermann.

Im Finale am Sonntagabend – am Sonntag musste Westermeyer fünf Herren-Doppel spielen – ging den beiden die Kraft aus. Mit 14:21 und 16:21 unterlagen sie Thorsten Hukriede und Kim Buss.

Aussichtsreich lag Fabian Stoppel auch in der Mixed-Konkurrenz mit der Hohenlimburgerin Laura Riffelmann. Jedoch warteten im Viertelfinale die späteren westdeutschen Meister Thorsten Hukriede und Kim Buss auf das BCH-Mixed. Bei der 16:21, 16:21-Niederlage verkauften sie sich aber hervorragend.

Laura Riffelmann ging mit Fabienne Köhler auch im Damen-Doppel an den Start. Auch dort kam für sie in der dritten Runde das Aus, unterlagen mit 13:21, 22:20, 19:21 denkbar knapp gegen Hanna Kölling/Mette Stahlberg.

Nachwuchstalent Christian Bald erreichte bei seinen drei Starts dreimal die zweite Runde. Im Mixed spielte er an der Seite seiner Hohenlimburger Partnerin Carina Buchelt. Im Herren-Einzel kam das Aus gegen Matthias Kissing ein wenig überraschend, da Kissing nicht so hoch gesetzt war wie Bald.

Eine Runde weiter kam U19-Nationalspieler Malte Laibacher, doch im Viertelfinale unterlag er Kai Waldenberger knapp in drei Sätzen (13:21, 23:21, 9:21). Im Siegesfalle wäre auch Laibacher mit einer Medaille nach Hause gefahren.

Etwas überraschend kam das frühe Aus für Carina Grewe im Doppel an der Seite von Laura Ufermann. Das Duo war an Position zwei gesetzt, jedoch unterlagen sie in der zweiten Runde gegen Annika Horbach/Laura Pohl mit 18:21, 21:16, 14:21.

Am kommenden Wochenende treten auch die Jugendspieler zu ihrer westdeutschen Meisterschaft an. Hier starten vor allem die Altjahrgänge der U19 und U17 wie Torben Trapp, Malte Laibacher und Sebastian Haardt auf aussichtreichen Setzplätzen.

Lutz Risse



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