Es wird in närrischen Tagen ernst für HSG-Herren
05.02.2010 | 20:05 Uhr 2010-02-05T20:05:00+0100Hohenlimburg. (bg) Während sich die Handball-Damen der HSG Hohenlimburg in Ruhe auf ihr Karnevals-Nachholspiel in Brambauer vorbereiten können, wird es für die Herrenteams auch vor den närrischen Tagen noch einmal ernst.
Das gilt ganz besonders für die zweite Mannschaft, die heute (18 Uhr, Albert-Schweitzer-Halle) beim Lokalrivalen TV Lössel I eines von drei Spitzenspielen des 16. Spieltages der Handball-Kreisliga bestreitet. Die HSG-„Oldies” konnten im ersten Vergleich, nachdem sie lange Zeit in Rückstand lagen, nicht nur die erste Heimniederlage seit drei Jahren vermeiden, sondern sogar noch mit 29:28 beide Zähler erringen – ein Coup, den sie sich auch diesmal vorgenommen haben.
Heimrecht genießt die Drittgarnitur, die morgen (17.30 Uhr) gegen den Tabellensiebten TV Westfalia Halingen II versuchen wird, zum dritten Mal in Folge ungeschlagen zu bleiben. Der aktuelle viertletzte Platz muss das Minimalziel der Schachulski-Schützlinge sein, ist aber kein sanftes Ruhekissen, denn sollten tatsächlich vier Bezirksligisten absteigen, reicht in der Kreisliga erst Rang zehn zum Ligaverbleib. Entsprechend groß wird der Ehrgeiz sein, sich für die hauchdünne 23:24-Hinspielniederlage zu revanchieren.
Eine Hinrundenschlappe (27:29) wettmachen möchte auch die Erstgarnitur, die morgen im Bezirksliga-Derby bei der TS Selbecke (18 Uhr, Rundturnhalle Eilpe) allerdings eine klare Außenseiterrolle einnimmt, denn die Truppe von Bernd Lückel nimmt trotz des jüngsten 26:27-Rückschlags gegen Volmetal II den zweiten Tabellenplatz ein. „Wir haben jetzt hintereinander gegen drei Mannschaften verloren, die in der Tabelle unter uns standen. Es wird höchste Zeit, dass wir den Spieß umdrehen und wieder den Favoritenschreck spielen, sonst kommen wir ruckzuck in Abstiegsgefahr“, weiß Trainer Oliver Landsiedel.
Die Zukunftsplanung hat dabei längst begonnen. So steht mittlerweile fest, dass Landsiedel ein weiteres Jahr als Chefcoach fungieren wird, weil eine Grundvoraussetzung für seine Vertragsverlängerung, nämlich der Verbleib des Kerns der Mannschaft, erfüllt ist.
„Nach derzeitigem Stand hören vier Spieler des ohnehin zu großen Kaders auf, dafür rückt Sven Kind aus der Jugend nach, müssen wir also extern nur zwei Akteure holen“, beschreibt Landsiedel den aktuellen Stand. In Eilpe muss er neben dem gesperrten Spielmacher Marks auf Biermann (Urlaub) verzichten.
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