Böddeker holt "Silber"
29.03.2010 | 20:30 Uhr 2010-03-29T20:30:00+0200Hohenlimburg. (luz) Die Oberliga-Ringer des KSV Hohenlimburg haben mit Dennis Böddeker einen weiteren Medaillengewinner auf Bundesebene in ihren Reihen.
Der 16-Jährige holte bei den Titelkämpfen in seiner Heimatstadt Dortmund den zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 100 kg (griechisch-römisch).
Nach zwei überzeugenden Siegen gegen Louis Wessels aus Württemberg und Simon Reiner aus Südbaden stand er im Finale und traf hier auf den Brandenburger Christian John. Dieser ging mit 3:0 in Führung, doch Dennis Böddeker konnte sich in der ersten Runde wieder herankämpfen. Mit 3:2 ging dieser Durchgang letztlich jedoch knapp an den Eisenhüttenstädter. Runde zwei war dann deutlicher, 9:2 stand schließlich auf der Anzeigetafel, denn John spielte seine körperliche Überlegenheit nun geschickt aus. Aber der KSV-Neuzugang hat nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen.
Der zweite Hohenlimburger Starter bei den Meisterschaften im griechisch-römischen Stil war der für den KSV Kirchlinde ringende Marko Maksic. Er traf direkt zum Auftakt auf den späteren Meister Andreas Buchetmann aus Bayern, dem er in zwei Runden unterlag.
Gegen den Rheinländer Wassil Ivanov folgte dann ein Kampf auf des Messers Schneide, den Marko praktisch in letzter Sekunde durch einen spektakulären Überwurf mit 2:1-Runden für sich entschied. Leider verletzte er sich dabei am Nacken und musste im nächsten Kampf aufgeben. Damit war das Turnier für ihn als Neunter von 15 teilnehmenden Ringern beendet.
Parallel trafen sich im bayerischen Bindlach die Freistil-Ringer, um ihre deutschen Meister zu ermitteln. Hier ging der Hohenlimburger Nils Hausegger hoffnungsvoll an den Start, doch in dem leistungsdichten Feld von 15 Ringern scheiterte er schließlich knapp an den Platzierungskämpfen.
Zwar konnte er die Begegnungen gegen Stephan Brunner und Michel Riesterer gewinnen, unterlag jedoch dem späteren deutschen Meister Norman Mahmudov (Potsdam) und schließlich auch dem Riegelsberger Kevin Osthoff und wurde am Ende Achter.
0mitdiskutieren