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HSG Hohenlimburg

Aufholjagd nicht belohnt

25.01.2011 | 17:13 Uhr
Aufholjagd nicht belohnt

Handball, Kreisliga: HSG Hohenlimburg III – HVE Villigst-Ergste 24:32 (10:16). (bg) Die HSG-Dritte schaffte es wie im Hinspiel, den noch unbesiegten Ruhrstädtern einen Schrecken einzujagen.

Die erste Hälfte verlief erwartungsgemäß. Die Becker-Schützlinge spielten zwar munter auf, scheiterten aber allzu oft am starken Keeper Pohlmann, so dass das 1:0 durch Kreisläufer Hoffmann die einzige Führung bleiben sollte, der Rückstand über 1:4 (6.) und 5:10 (18.) bis auf 7:14 (24.) anwuchs.

Auch im zweiten Abschnitt deutete zunächst nichts auf eine Veränderung hin. Die HSG verstand es allerdings, den starken Gäste-Rückraum kaum zur Entfaltung kommen zu lassen.

Und nach einer Becker-Auszeit beim Stand von 12.19 (38.) bekam auch das Angriffsspiel neuen Schwung.

Der eingewechselte Ex-Trainer Ralf Schachulski half mit, die Abwehr weiter zu stabilisieren, und Dennis Arns leitete mit dem 16:21 (42.) eine fulminante Aufholjagd ein, die Jan Heider nach schönem Solo und Bogenlampe mit dem Ausgleich zum 21:21 (47.) krönte. Sollte sich eine kleine Sensation anbahnen?

Die HVE antwortete mit einem klaren „Nein“ in Form einer eigenen Sechser-Serie zum 21:27 (52.), nutzte dabei zwei Zeitstrafen der kampfstarken Hausherren.

HSG III: P. Richter (38 bis 50. Schachulski); T. Jatzenko (6/3), Hoffmann (4), Heider (4), Ottke (2), A. Richter (2), L. Richter (2), Arndt (2), D. Jatzenko (1), Arns (1), Handwerker.

Chancen ungenutzt

HSG Hohenlimburg II – SG Ruhrtal 22:19 (14:10). Die Chancenauswertung seitens der HSG war schwach.

So ließ Teamsprecher Frank Schütte zu Beginn beider Halbzeiten insgesamt drei Siebenmeter aus, wurde auch aus der zweiten Reihe reichlich verschossen, blieben Kreisläufer und Linksaußen völlig wirkungslos. Nach einem Doppelschlag von Rudi Schatz führte der Favorit mit 9:4 (19.). Sven Hartung traf ebenfalls im Doppelpack zum 14:8 (28.), doch in den nächsten acht Spielminuten wollte kein Treffer mehr gelingen, witterten die zum 14:12 verkürzenden Sauerländer Morgenluft.

Nach 41 Minuten hieß es sogar nur noch 16:15. Gerade rechtzeitig aber bekamen die Hausherren die Kurve. Andreas Frost wehrte einen Siebenmeter ab, während Dirk Betchen vom Strafwurfpunkt aus zweimal verwandelte. Uwe Dewenter, Schatz und erneut Dirk Betchen schraubten in der Frost-Hochphase (weitere zwei gehaltene Siebenmeter) den Abstand auf 22:16 (54.) hoch – da schmerzte es nicht mehr, dass in der Schlussphase kein weiteres Tor gelingen wollte.

HSG II: Frost; Dirk Betchen (7/3), Schatz (5), Raffke (3), Hartung (3), Lehmann (2), Dewenter (1), Schütte (1/1), Kreinberg, Schneider, D. Betchen, Brahimi.

DerWesten

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