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Handball

Als Vizemeister nach Willingen

03.05.2010 | 21:00 Uhr

Hohenlimburg. (bg) Die Handball-Reserve der HSG Hohenlimburg beschloss eine glanzvolle Kreisliga-Rückrunde mit einem Arbeitssieg in Arnsberg, darf als Vizemeister die Abschlussfahrt nach Willingen antreten.

Die Drittgarnitur musste sich in Warstein beugen, steht aber vor ihrem letzten Match als geretteter Tabellenzehnter fest.

HSG Hohenlimburg II - Schwitten II

Handball, Kreisliga: TV Arnsberg II – HSG Hohenlimburg II 23:26 (10:12). Die mangels Schiedsrichtern von einem als Zuschauer anwesenden Ruhrtaler Referee und HSG-Akteur Detlef Raffke geleitete Partie verlief zunächst recht ausgeglichen. Die Hausherren kämpften um ihre letzte Chance auf den Klassenverbleib und legten gegen die „Oldies“ ein enormes Tempo vor, verzeichneten allerdings auch etliche technische Fehler. Hohenlimburg begann souverän (5:2) und beantwortete den Arnsberger Zwischenspurt zum 5:6 mit eigenen Treffern durch Kreinberg, F. und D. Betchen zum 8:6. Nach dem 12:9 folgte eine weitere Schwächephase des Tabellenzweiten, der aber nach dem TVA-Ausgleich konsequenter verteidigte und sich über 15:12 auf 18:13 absetzte. Trotz guter Paraden des starken Arnsberger Keepers blieb die HSG in Front, setzten vor allem Hartung und Isenberg die Akzente. Mit dem 23:18 durch Hartung war der 20. Saisonsieg perfekt, Keeper Frost hielt noch zwei „Marken”.

HSG II: Frost; Hartung (8/3), D. Betchen (7/5), Isenberg (5), Kreinberg (2), F. Betchen (2), Rademacher (1), Lehmann (1), Schütte, Fege, Brahimi.

VfS Warstein II – HSG Hohenlimburg III 32:29 (12:15). Zur Pause sah es noch so aus, als könnten die Hohenlimburger für eine weitere positive Überraschung sorgen, doch das Polster, das nach dem bis zum 8:9 ausgeglichenen Match herausgeworfen wurde, hatte rasch ausgedient. „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen, drei Siebenmeter verschossen und auch in der Abwehr nicht aggressiv genug gearbeitet”, resümierte Trainer Ralf Schachulski, der nach dem Seitenwechsel reichlich Gegentore aus der zweiten Reihe sah. Beim 17:17 waren die wurfstarken Warsteiner wieder im Geschäft, und nach dem 21:21 (45.) ging beim Aufsteiger überhaupt nichts mehr zusammen, konnte sich die VfS-Zweite bis auf 29:23 absetzen. Zwar riss sich die von Tim Jatzenko angetriebene HSG noch einmal zusammen, verkürzte mit einem Viererpack auf 29:27, doch mehr war nicht drin.

HSG III: C. Richter; T. Jatzenko (7), Arns (6), Wohlert (4), D. Jatzenko (3), Becker (2), Arndt (2), A. Richter (2), L. Richter (1), K. Jatzenko (1), M. Handwerker (1), Krüger.

Lutz Risse

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