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Alle HSG-Teams vermelden die „Bestbesetzung“

11.03.2011 | 17:36 Uhr
Alle HSG-Teams vermelden die „Bestbesetzung“
HSG Hohenlimburg - HSV Werdohl/Versetal II

Hohenlimburg.(bg) Die Handball-Seniorenteams der HSG Hohenlimburg tummeln sich nach der Karnevalspause ausschließlich in fremden Hallen, gelten aber in allen Partien als mehr oder minder klarer Favorit.

So steht die erste Herrenmannschaft heute (19 Uhr, Bonifatius-Halle) vor der Pflichtaufgabe beim Kreisrivalen VfL Platte Heide, der aufgrund des starken personellen Aderlasses schon vor Saisonbeginn als sicherer Absteiger gehandelt wurde. Zwar wehrten sich die Schützlinge von Trainer Karsten Kuhlwilm oftmals tapfer, doch die Ausbeute von vier Punkten (erst ein Sieg) reicht bei weitem nicht aus, um der Rückkehr in die Kreisliga zu entgehen.

Trotzdem muss HSG-Coach Oliver Landsiedel natürlich warnend den Finger heben: „Daheim ist Platte Heide stets ein unangenehmer Gegner, weil sie nie aufgeben und mit viel Kampfkraft operieren. Und wir haben uns ja schon beim 34:26 im Hinspiel 45 Minuten lang sehr schwer getan.“

Andererseits sprechen die Stimmungslage nach dem unerwarteten Erreichen des Kreispokal-Finales und die guten personellen Voraussetzungen eindeutig für die HSG. Landsiedel kann nämlich verkünden: „Alle Mann an Bord“, hat keinerlei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen und kann sogar auf seine beiden „Joker“ Kral und Schaare bauen.

Bestbesetzung vermeldet auch Michaela Foote, die mit ihren Verbandsliga-Damen vor einer ganz wichtigen Partie steht. Nach der Heimschlappe gegen Halden-Herbeck ist am Sonntag (16 Uhr) beim schon dem Abstieg geweihten Tabellenvorletzten Jahn Dellwig ein Sieg dringend erforderlich, um den so wichtigen neunten Platz bei nur zwei Punkten Vorsprung auf den ASV Hamm zu behaupten. Normalerweise sollten die erst einmal siegreichen Dellwigerinnen kein Hindernis darstellen, doch die Erinnerung an das mühsam mit 28:26 gewonnene Hinspiel, als vor eigenem Publikum die schlechteste Saisonleistung geboten wurde, treibt Foote noch heute die Schweißperlen auf die Stirn.

Die HSG-Trainerin geht aber fest davon aus, dass ihr Team im Wissen um die Wichtigkeit der beiden Punkte diesmal von Beginn an konzentriert zu Werke geht und nichts anbrennen lässt.

Den Klassenverbleib vorzeitig sichern möchte auch die dritte Herrenmannschaft, die heute (16.15 Uhr) beim um drei Zähler schlechter gestellten Tabellennachbarn TV Lössel II einen Riesenschritt in diese Richtung machen kann. Die Becker-Truppe hatte das Hinspiel mit 27:26 gewonnen und richtet sich auf ein ähnlich enges Match ein, wobei schon ein Remis ausgesprochen wertvoll wäre.

Die HSG-Reserve kann heute (19.30 Uhr) relativ entspannt beim offensivstarken, aber auch mit der schlechtesten Abwehr ausgestatteten Neuling DJK Bösperde antreten. Im Hinspiel hatten die Oldies die hohes Tempo gehenden Mendener mit 29:23 in Schach gehalten, richten sich diesmal auf noch stärkere Gegenwehr ein.

DerWesten

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