Zielinskis Verletzung leitet unglückliche Niederlage ein

Mariusz Zielinski quälte sich mit einer Oberschenkelverletzung zum Sieg im Einzel, konnte zum Doppel aber nicht mehr antreten.
Mariusz Zielinski quälte sich mit einer Oberschenkelverletzung zum Sieg im Einzel, konnte zum Doppel aber nicht mehr antreten.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Herren 30 des TC Parkhaus müssen nach dem unglücklichen 4:5 in Ahrensburg wieder um den Verbleib in der Bundesliga bangen.

THC Ahrensburg -
TC Parkhaus Wanne-Eickel 5:4

Einzel: Parada - Vilen 7:6 (1), 6:1; Warming - Senkbeil 6:2, 7:5; Jeglinski - Berg 7:6 (7), 4:6, 10:5; Werner - Ehlert 4:6, 4:6; Borgstede - Zielinski 4:6, 4:6; Neumann - Siechau 1:6, 4:6.

Doppel: Parada/Warming - Senkbeil/Berg 5:7, 6:2, 10:3; Jeglinski/Käselau - Vilen/Ehlert 6:3, 1:6, 6:10; Werner/Borgstede - Siechau/Schneider 6:1, 7:6 (2).

Die Herren 30 des TC Parkhaus haben den ersten Matchball zum Verbleib in der Bundesliga vergeben. In Ahrensburg handelten sie sich eine ebenso knappe wie unglückliche 4:5-Niederlage ein und stehen nun in ihrem letzten Spiel gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen am 12. Juli enorm unter Druck.

Nachdem sie erfahren hatten, dass die Gastgeber ohne den verletzten Jaska Krüger antreten würden, hatten sich die Eickeler einiges ausgerechnet. Lange lief es auch gut für die Gäste – bis sich Mariusz Zielinski bei eigener 4:0-Führung am Oberschenkel verletzte. Sein zuvor hoffnungslos unterlegener Gegner bekam Oberwasser, glich zum 4:4 aus, Zielinski dachte ans Aufgeben, machte dann doch weiter und quälte sich noch zu einem 6:4-, 6:4-Sieg. Zum Doppel aber konnte „Zille“ später nicht mehr antreten – eine entscheidende Schwächung, wie sich zeigen sollte.

In der ersten Einzelrunde lief noch alles „nach Plan“. Frank Ehlert und Tobias Siechau hatten ihre Gegner sicher im Griff und setzten sich jeweils in zwei Sätzen durch, Marc Senkbeil musste sich an Position zwei dem Dänen Kasper Warming beugen, obwohl er im zweiten Satz gut dagegen hielt.

Mit einer 2:1-Führung im Rücken gingen die Gäste zuversichtlich in die zweite Runde. Während Zielinski von Beginn an klar dominierte, entwickelten sich auf den beiden anderen Plätzen ganz enge Partien. Tero Vilen schlug im Spitzeneinzel gegen den Chilenen Felipe Parada bei einer 6:5-Führung zum Satzgewinn auf, gab sein Service aber ab, verlor anschließend auch den Tiebreak und hatte im zweiten Durchgang dann nichts mehr zu bestellen. Ganz heiß umkämpft war das Spiel an Position drei. Ahrensburgs Michael Jeglinski konnte zwar den ersten Satz gegen Björn Berg glücklich im Tiebreak für sich entscheiden, ließ dabei aber so viel Energie, dass er Probleme mit dem Kreislauf bekam und beim 2:2 im zweiten Satz kurz vor der Aufgabe stand. Doch er erholte sich und setzte sich schließlich im Champions-Tiebreak durch.

Es hieß 3:3, die Doppel mussten entscheiden. Ohne Zielinski mussten die Gäste umstellen. An der Seite von Tobias Siechau rückte Hansi Schneider ins dritte Doppel, das nach einer Steigerung im zweiten Satz aber verloren ging. Vilen/Ehlert holten nach verpatztem ersten Satz den vierten Punkt, im Spitzendoppel aber konnten Senkbeil/Berg die überraschende Satzführung nicht nutzen und hatten im Matchtiebreak keine Chance mehr.