Zeitplan des Elisabeth-Cup wird aufgrund der Hitze umgebaut

Constanze Freienstein vom TC Parkhaus holt zum Schlag aus.
Constanze Freienstein vom TC Parkhaus holt zum Schlag aus.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Was wir bereits wissen
Aufgrund kleiner Teilnehmerfelder konnte die Turnierleitung auf die Hitze reagieren. Die Halbfinals werden jetzt am Freitag gespielt, die Finals finden am Samstag statt.

In diesem Jahr brennt sie nicht - die Wetterkerze von Blau-Weiß-Altpräsident Horst Schübel, die in den vergangenen Jahren die Regenwolken vertrieben hat. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad hat die Turnierleitung beim 26. Herner-Jugendtennis-Turnier um den St. Elisabeth-Cup in diesem Jahr andere Sorgen. Wenn auch die kleinen Teilnahmefelder die Veranstalter am Anfang ein wenig traurig gestimmt haben, so ist Oberschiedsrichterin Brigitte Saitner-Breyer jetzt froh, da es nur dadurch organisierbar ist, fast jedem der jugendlichen Turnierteilnehmer zu ermöglichen, nur ein Spiel pro Tag zu absolvieren und das auch nicht in der großen Mittagshitze.

So werden die Halbfinalspiele 2015 nicht am letzten Turniertag gespielt, sondern auf den Freitagabend, ab 17.30 Uhr, vorgezogen. Die Finalspiele können so am Samstag schon um 10 Uhr stattfinden, die Siegerehrung gegen 12 Uhr.

Am Dienstag und Mittwoch wurden in allen Altersklassen die Halbfinalisten ermittelt. Zwei blau-weiße Nachwuchstalente sind noch mit dabei. Lisanne Burchert und Kaja Albers sind in den Altersklassen U14 und U12 mit dabei. Während Kaja Albers vom kleinen Teilnehmerfeld profitiert, ließ Lisanne Burchert ihrer Gegnerin am Mittwoch nicht den Hauch einer Chance, so dass diese im zweiten Satz aufgab. Erfreulich ist aus Herner Sicht außerdem, dass sowohl Benedikt Dworak (U12), der in der ersten Runde den an Position eins gesetzten Philipp Kuprecht schlug, als auch Liva Yildiz im Halbfinale stehen.

Highlight war bislang das Spiel von Lea-Sophie Krüger und Daria Zajac in der Altersklasse U14. Die beiden gingen um 10 Uhr morgens auf den Platz und lieferten drei Stunden lang bestes Tennis bei Saharatemperaturen. Mit 1:6, 7:6 und 7:6 hatte dann schließlich Zajac das bessere Ende für sich.