Wie geht es weiter? Wortmann will die Frage nicht beantworten

Dennis Weßendorf, der im vergangenen Jahr mit dem SCW am letzten Spieltag durch ein 5:1 beim TuS Dornberg den Klassenerhalt feierte: „Mir fehlen die Worte. Wenn man nach so vielen Chancen dieses Spiel verliert ... Aber manchmal fehlt auch das Quäntchen Glück. Im Augenblick ist das pure Enttäuschung.“

Daniel Rios, Trainer des ASC Aplerbeck: „Man hat gesehen, dass wir uns vernünftig von der Saison verabschieden wollten. Das Spiel hätte aber auch anders herum ausgehen können. Ich wünsche Herne alles Gute, dass sie bald zurück in der Oberliga sind.“

Holger Wortmann, Trainer des SC Westfalia: „Wir haben die Liga nicht heute verspielt. Wir sind mit sechs Punkten in die Rückrunde gegangen und sind dann mit einem runderneuerten Kader wieder herangekommen. Wir haben uns ja dieses Endspiel gewünscht. Ich habe ein sehr gutes Oberligaspiel gesehen, das auch 6:3 für uns hätte ausgehen können. Wir hatten eine Fülle von Chancen. Aber ein Fußball-Weiser hat mal gesagt, dass die Tabelle am Ende der Saison nicht lügt.“

Jürgen Stieneke, Ehrenpräsident, Vorstandsmitglied und Sponsor des SC Westfalia, der auch mit finanziellem Einsatz im Winter zum Umschwung beigetragen hat: „Wir hätten dieses Spiel klar gewinnen müssen.“ Stieneke auf die Frage, ob er sein Engagement beim SCW aufrecht erhalten wird: „Ich bin jetzt 68 Jahre alt, und irgendwann ist der Spaß auch mal vorbei. Warten wir mal ab. Ich werde in dieser Woche in Ruhe über die Situation nachdenken.“

Sascha Loch, 1. Vorsitzender des SCW, auf die Frage, wie es weitergeht: „Wir werden und in dieser Woche zu Gesprächen treffen. Der Trainer bleibt.“

Holger Wortmann wollte sich nicht dazu äußern, ob er seinen Vertrag auch in der Westfalenliga erfüllen wird: „Nicht diese Frage, nach einem solchen Ergebnis.“