Westfalias Nachwuchsteams müssen auswärts ‘ran

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Nur Auswärtsaufgaben warten auf die Junioren des SC Westfalia Herne in der ersten Runde des Westfalenpokals.

„Wenn man sich unsere Vorbereitungsspiele ansieht, dann könnte man direkt eine Krisensitzung einberufen“, scherzt A-Jugendcoach Pietro Perrone. Die Strünkeder hatten sich allerdings starke Teams rausgesucht. „Mit unserer Leistung war ich bis zur 70. Minute immer sehr zufrieden“, so Perrone, dessen Mannschaft unter anderem gegen die Westfalenligisten SC Verl und Eintracht Dortmund verlor. Am Sonntag ruft nun wieder die Pflicht, um 13 Uhr beim Bezirksligisten Ibbenbürener SV 08. „Wir sind als Landesligist klarer Favorit und wollen auf jeden Fall eine Runde weiterkommen“, gibt der SCW-Coach eine offensive Marschroute für die Partie im Tecklenburger Land aus.

Auch die B-Jugend muss auswärts antreten, um 10.30 Uhr beim Landesligisten SuS Stadtlohn. „Wir haben in der Vorbereitung sehr gute Spiele abgeliefert, unter anderem bei Borussia Mönchengladbach nur mit 1:2 verloren. Wenn wir unsere Leistung abrufen können und in der Abwehr stabil stehen, dann werden wir auch eine Runde weiterkommen“, ist Trainer Jörg Tottmann optimistisch. Mit Mittelfeldspieler Nejat Gülünoglu, den es zu RW Essen zog, hat der SCW einen wichtigen Spieler verloren, neu im Kader ist Kerem Belek vom SV Horst-Emscher.

Sollten sich beide Teams bei ihren unterklassigen Gegnern durchsetzen, würde es schon am kommenden Sonntag mit der zweiten Runde weitergehen. Die A-Jugend des SCW hätte Heimrecht gegen Bezirksligist Spielvereinigung Dortmund-Brakel, die B-Jugend hätte ebenfalls Heimrecht und würde auf den Landesligisten TuS Ennepetal treffen.

Im Westfalenpokal der C-Junioren treffen in der ersten Runde zwei Tabellenachte aufeinander. Als Landesligist muss der SC Westfalia reisen, während der SV Eidinghausen-Werste Heimrecht hat. Der Bezirksligist vertritt den Kreis Minden und ist in Bad Oeynhausen zuhause – für den SCW eine Anreise von über 150 Kilometer Länge. Die Partie wird heute um 14.30 Uhr angepfiffen. Sollten sich die Strünkeder durchsetzen, treffen sie am nächsten Samstag in Runde zwei auf eigenem Platz auf den Landesligisten SpVg. Brakel (Kreis Höxter).