Westfalias Defensive überzeugt im letzten Test

Neuzugang Fatlum Zaskoku
Neuzugang Fatlum Zaskoku
Foto: FUNKE Foto Services
Testspiel verloren, Generalprobe trotzdem geglückt: So lautete das Fazit des SC Westfalia Herne nach der 1:2-Niederlage gegen die U23 des VfL Bochum am Mittwochabend.

SC Westfalia Herne -
VfL Bochum U23 1:2 (0:0)

SCW: Samulewicz – Kosien (46. Weßendorf), Filipovic (41. Ferati), Luvuezo, Mützel – Kilic, Zaskoku (46. Karagülmez) – Aktas (46. Kaya), Zakrzewski, Gumpert (60. Özbicerler) – Stratmann (46. Inal).
Tore: 0:1 Maerz (76.), 0:2 Esser (85.), 1:2 Kaya (88.).

Testspiel verloren, Generalprobe trotzdem geglückt: So lautete das Fazit des SC Westfalia Herne nach der 1:2-Niederlage gegen die U23 des VfL Bochum am Mittwochabend.

Im Spiel gegen den Regionalligisten lag der Fokus eindeutig auf der Defensive. Was seine Spieler da anboten, erfreute Trainer Holger Wortmann: „Es ging heute vor allem um das Spiel gegen den Ball und damit bin ich absolut zufrieden.“ Die Gegentore fielen erst in der Schlussphase nach individuellen Fehlern..

Wortmann bot auf dem Leusberger Kunstrasen seine Mannschaft in einer 4-2-3-1-Formation auf, wobei besonders die Mittelfeldzentrale die Räume der Bochumer vorzüglich zustellte, so dass Bochum sich über 90 Minuten keine Torchance herausspielte. Nach vorne war Westfalia aber harmlos, zur Pause stand es 0:0.

Nach der Pause wirkte Herne noch präsenter, sobald der VfL sich anschickte, über die Flügel anzugreifen, bereinigten drei oder vier SCW-Akteure die Situation. Westfalia hätte durch einen von mehreren gefährlichen Kontern in Führung gehen können, zum Beispiel als Özbicerler den Ball in der 65. Minute an die Latte beförderte und VfL-Keeper Weeke zwei Nachschüsse stark parierte.

Stattdessen traf der VfL: Luvuezo verschätzte sich bei einem Steilpass, Zakrzewskis eigentlich starker Klärungsversuch brachte Torwart Samulewicz in Bedrängnis, der den Ball nur zur Seite lenkte, von wo Christian Maerz abstaubte.

Zehn Minuten später fiel das 0:2: Der Bochumer Timm Esser nutzte ein Missverständnis im Spielaufbau und erhöhte per Heber. Zwei Fehler, zwei Gegentore – ärgerlich. Enes Kaya erzielte kurz vor Abpfiff noch aus spitzem Winkel das 1:2, für Holger Wortmann war das Ergebnis aufgrund der guten Leistung unwichtig.

Nicht weiter schlimm war die auch die Verletzung von Stjepan Filipovic, der mit muskulären Problemen vor der Pause vom Platz musste. Zakrzewski wechselte daraufhin aus dem offensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung, vorne übernahm Ferati. Wortmann lobte: „Martin kann in der Innenverteidigung und überall im Mittelfeld spielen, das gibt uns neue Möglichkeiten.“ Die neue Allzweckwaffe dürfte für den Oberliga-Auftakt am Sonntag wohl gesetzt sein – egal auf welcher Position. Gleiches gilt für Sebastian Mützel, dessen Umschulung zum Linksverteidiger offensichtlich geglückt ist, sowie Christian Luvuezo und Tim Kosien.

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