Tennistalente trotzen tropischen Temperaturen

Kaja Albers vom TC Blau-Weiß Herne wurde nach einem hart erkämpften Dreisatzsieg Dritte der U14.
Kaja Albers vom TC Blau-Weiß Herne wurde nach einem hart erkämpften Dreisatzsieg Dritte der U14.
Foto: FUNKE Foto Services

Das war grenzwertig: Ausgerechnet am bisher heißesten Tag des Jahres gingen beim TC Blau-Weiß Wanne-Eickel an der Emscherstraße die Endspiele des 26. Herner Jugendtennis-Turniers um den St. Elisabeth-Cup über die Bühne. Einige für Samstag vorgesehene Halbfinalspiele waren auf Grund der tropischen Temperaturen in Absprache mit den Teilnehmern bereits auf den Freitagabend vorgezogen worden.

In der Altersklasse U12 männlich konnte sich nach einem spannenden Finale Jimmy Reinsch vom TV Eichen durchsetzen. Bei den gleichaltrigen Mädchen hat sich für Emma Kette die über dreistündige Anreise aus dem Saarland und die Übernachtung vor Ort gelohnt, sie siegte deutlich. Erfreulich hier, dass das blau-weiße Nachwuchstalent Kaja Albers den dritten Platz erreichte. Nach dem längsten Match des Tages gegen ihre Mannschaftskollegin Laura Simon vom TC Grün-Weiß Herne ging sie siegreich vom Platz.

Bei den U14-Jungen musste sich Joshua Dudda vom TC Grün-Weiß Herne erst im Finale gegen den an eins gesetzten Ben Schneider vom TC Hohenstein in zwei Sätzen geschlagen geben. Bei den Mädchen machte Laura Victoria Bastian vom TC Bredeney ihrem zweiten Vornamen alle Ehre und siegte in dieser Konkurrenz, wobei sie insgesamt über den gesamten Turnierzeitraum nur vier Spiele abgab.

Tenntistalente trotzen tropischen

Einen in heimischen Tenniskreisen gut bekannten Sieger gab es in der Konkurrenz der U16 männlich. Yannick Staupe, einst beim TC Parkhaus und jetzt für GW Bochum aktiv, drang im 18-köpfigen Teilnehmerfeld problemlos bis ins Finale vor. Hier musste der Favorit aber alles geben, um den an zwei gesetzten Maximilian Kamp (TC Iserlohn) niederzuringen. Nach drei hart umkämpften Sätzen konnte Staupe einen knappen Sieg (3:6, 6:4, 6:2) feiern.

Den schwersten Weg jedoch hatte Victoria Jablonka. Die Hagenerin erreichte das U16-Finale am Freitagabend erst nach einem Dreistunden-Marathon gegen Liva Yildiz und musste am Samstag erneut über drei Sätze gehen. Mit 4:6, 6:0 und 6:1 hatte Jablonka aber auch gegen Ulianan Karmalina (TuS Ickern) den längeren Atem – eine Höchstleistung bei Höchsttemperaturen.

Den Abschluss des Turniers bildete die traditionelle zentrale Siegerehrung. Vereinspräsident Norbert Zielonka fand die passenden Worte, Bürgermeisterin Andrea Oehler überbrachte die Grüße der Stadt und Dr. Daniela Lobin vom großzügigen Namensgeber des Turniers, der St. Elisabeth-Gruppe, zollte den Sportlern ihren Respekt. Erschöpft und glücklich lauschten die Spielerinnen und Spieler sowie deren Angehörige den Ausführungen und nahmen schließlich unter großem Beifall die Urkunden, Pokale, Preisgelder und Geschenke entgegen.