Stroetzel hofft auf ein „geiles Spiel“

Die Saison ist für den DSC Wanne-Eickel gelaufen, die Mannschaft von Martin Stroetzel wird die Westfalenliga auf Platz vier oder drei abschließen. Für das Spiel gegen die DJK TuS Hordel (So., 15 Uhr, Mondpalastarena) hat der scheidende Trainer dennoch einen großen Wunsch. „Ich hoffe, dass beide Mannschaften sich richtig reinpfeffern. Denn für ein gutes Spiel braucht es zwei Mannschaften. Und mein letzter Wunsch ist es, dass wir den Zuschauern ein geiles Spiel anbieten“, sagt Stroetzel. „Gerade auch für die nächste Saison ist es wichtig, dass unsere treuen Fans mit einem guten letzten Eindruck nach Hause gehen.“

Dass er bei seinem letzten Heimspiel ausgerechnet auf das Team von Marco Rudnik trifft, seinen Nachfolger auf der DSC-Bank, hat für Stroetzel keine sonderliche Bedeutung. „Für die Spieler ist das eher wichtig, sie können sich ihrem neuen Trainer zeigen“, bleibt der 51-Jährige ganz sachlich. „Für mich ist eher interessant, dass es ein Lokalkampf ist.“

Dass sich Stroetzel nach zweieinhalb durchaus erfolgreichen Jahren gern mit einem Sieg aus der Mondpalastarena verabschieden würde, muss er nicht extra erwähnen. Die personellen Voraussetzungen dazu sind gegeben, auch wenn nicht alle Spieler alle Trainingseinheiten mitmachen konnten. Fehlen wird Regisseur Mathias Tomaschewski, der sich schon die halbe Saison mit Leistenbeschwerden herumplagt und sich jetzt auskurieren soll. Alle anderen Stammspieler sind einsatzbereit, auch der zuletzt verhinderte Marvin Rathmann ist wieder im Kader.

Hordel hatte zuletzt personelle Probleme und holte sich am Donnerstag im Kreispokal gegen Landesliga-Aufsteiger Concordia Wiemelhausen eine 1:5-Klatsche ab. Mit Dawid Ginczek (21 Tore) hat der Nachbar einen der gefährlichsten Stürmer der Liga in seinen Reihen, mit Julian Stöhr auch einen Ex-Wanner..