Starke Teamleistung beschert HEV den ersten Auswärtssieg

Drei Tore durften die HEV-Cracks in Erfurt bejubeln.
Drei Tore durften die HEV-Cracks in Erfurt bejubeln.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Was wir bereits wissen
Auch ohne die komplette erste Sturmreihe gewinnt der Herner EV in Erfurt mit 3:1. Goalie Michel Weidekamp ist ein glänzender Rückhalt.

Black Dragons Erfurt -
Herner EV 1:3

Drittelergebnisse: 0:0, 1:1, 0:2.

Tore: 1:0 (23:04), 1:1 (32:49, 5-4) Scharfenort (Brinkmann/Hauptig), 1:2 (54:14, 5-3) Giesen (Brinkmann/Loecke), 1:3 (58:57, ENG) Nieberle (Schneider/Luft).

Strafminuten: Erfurt 20 – Herne 12.

Ohne die komplette erste Sturmreihe fuhr der HEV am Freitag seinen ersten Auswärtssieg in der Oberliga-Endrunde ein. Wie gegen Essen waren das geschlossene Auftreten als Team, ein gutes Unterzahlspiel und eine starke Leistung von Backup-Goalie Michel Weidekamp ausschlaggebend für den Erfolg.

Überhaupt war es vor 592 Zuschauern im Erfurter Eisstadion der Abend der Torhüter, weil Martin Otte im Erfurter Gehäuse seinem jungen Gegenüber in nichts nachstand. Gute Möglichkeiten gab es auf beiden Seiten, doch die Keeper sorgten dafür, dass das erste Drittel torlos blieb.

Den ersten Treffer markierten dann die Gastgeber. Einmal hatte Weidekamp die Scheibe nicht festhalten können und EHC-Topscorer Adam Sergerie war per Abstauber erfolgreich. Das 1:0 der Thüringer war zu diesem Zeitpunkt verdient, da der EHC jetzt seine stärkste Phase hatte.

Dieses Niveau halten konnten die Black Dragons jedoch nicht. Der HEV kam besser ins Spiel und nutzte eine seiner Überzahlchancen zum Ausgleich. Dominik Scharfenort traf von der blauen Linie und gab damit das Signal zur Wende. Im letzten Drittel hatten die Gäste dann Übergewicht und sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung. Mit Tom Giesen traf wieder ein Verteidiger im Powerplay von der blauen Linie, ehe Christian Nieberle mit einem Schuss ins leere Erfurter Tor alles klar machte.