Sorge nach Herne eingeladen

Verfasser der beiden Schreiben an den LEV sind sieben West-Oberligisten sowie vier potentielle Nachrücker, was in Köln allerdings anders interpretiert wird.

LEV-Präsident Wolfgang Sorge bemängelte in einer Stellungnahme vom 1. April, dass das erste Schreiben nur von drei, das zweite nur von zwei der elf aufgeführten Vereine unterschrieben worden sei. Konkrete Fragen seien darin nicht gestellt worden. Die Landesverbände versuchten aber seit langem einen Termin mit dem DEB zu finden und würden danach alle Vereine des LEV NRW über die Ergebnisse informieren und das weitere Vorgehen abstimmen. Sollten die geplanten Änderungen tatsächlich beschlossen werden, hätten die Vereine im Nachwuchs- und Seniorenbereich mit teilweise empfindlichen finanziellen Nachteilen zu rechnen. Das will Jürgen Schubert so nicht stehen lassen. Der HEV-Geschäftsführer traf sich am Ostermontag am Rande des Länderspiels gegen Russland in Oberhausen mit Vereins- und DEB-Vertretern, um sich von letzteren das angedachte Zukunftskonzept für die höchsten drei Ligen erläutern zu lassen. „Das klang alles ganz vernünftig. Bei unserem Landesverband sehe ich dagegen keine Gesprächsbereitschaft. Am Sonntag werden sich die Vereine erneut in Herne treffen. Dazu wird dann auch Herr Sorge eingeladen.“