Sodinger sind zum Siegen verdammt

„Nur nichts liegen lassen“ heißt die Devise des Landesligisten SV Sodingen vor dem Auswärtsspiel in Unna beim SSV Mühlhausen-Uelzen (So., 15 Uhr, Stadion am Mühlbach, Zum Osterfeld 13).

Im Kampf um Platz zwei, der zur Relegation um den Verbandsliga-Aufstieg berechtigt, liegen die Sodinger mit Hedefspor Hattingen gleichauf. In 14 Tagen kommt es in Hattingen zum direkten Vergleich. „Bis dahin sollten wir möglichst viele Punkte holen, damit wir wirklich eine Art Endspiel haben“, gibt Sodingens Trainer Franko Pepe die Marschroute für die nächsten beiden Spiele aus.

Die Gastgeber liegen als Neunte auf einem einstelligen Tabelenplatz, doch dieser Blick ist trügerisch. Nur vier Zähler trennen den SSV von einem Abstiegsplatz. „Die brauchen noch ein paar Punkte“, rechnet Pepe mit einem hoch motivierten Gegner, weiß allerdings auch, „dass wir in den letzten Jahren in Mühlhausen immer ganz gut ausgesehen haben.“

Gut sieht es auch an der Verletztenfront aus. Jörg Kostrzewa ist am Donnerstag ins Training eingestiegen und kann ebenso spielen wie Pascal Sickel und Max Donay. Nur Lauftraining haben Halil Inam und Kim Hyna absolviert. „Eventuell rücken sie wieder in den Kader. Dann brauche ich mich selbst nicht umzuziehen“, sagt Pepe.