Silvesterlauf-Organisatoren sind guter Dinge

Steffen Uliczka, Seriensieger am Gysenberg.
Steffen Uliczka, Seriensieger am Gysenberg.
Foto: WAZ FotoPool

Eine leichte Schneedecke schmückte am Wochenende den Gysenbergpark, dazu am Sonntag strahlender Sonnenschein. Ein Wetter, wie gemacht für den 38. Herner Silvesterlauf. Jetzt gilt es, die Daumen zu drücken, dass sich diese Bedingungen bis zum Mittwoch halten, wenn ab 10.15 Uhr das traditionelle Großereignis zum Jahresabschluss auf dem Programm steht.

Klaus Alhorn, Organisationschef des Ausrichters SC Westfalia Herne, ist jedenfalls guter Dinge: „Ein bisschen Schnee darf noch kommen. Das wäre ideal für die Strecke, für den Glühwein und die gesamte Atmosphäre.“

Nachmeldungen sind möglich

Riesige Schneemengen, die 2010 zur kurzfristigen Absage der Veranstaltung geführt hatten, oder Regen und Glatteis sind aktuell für den Silvestertag nicht angesagt. Dementsprechend können sich die Organisatoren ganz entspannt ihren letzten Aufgaben widmen.

Am heutigen Montag werden bereits die Startunterlagen vorbereitet, am Dienstag werden letzte Arbeiten an der Strecke vorgenommen und die Absperrgitter aufgestellt.

Der Termin für die schriftlichen und die Online-Abmeldungen ist seit Sonntagabend verstrichen. Mittags lagen Alhorn bereits rund 650 Meldungen vor. „Das ist ungefähr die Zahl wie im Vorjahr. Ich rechne daher damit, dass wir am Silvestertag wieder über 1100 Finisher haben werden“, so der Organisationsleiter.

Steffen Uliczka wieder am Start

Der Hauptlauf über 10000 Meter wird traditionell wieder um 12.30 Uhr auf der Straße vor dem Freizeithaus gestartet. Als klarer Favorit geht dabei ein Mann auf die Strecke: Steffen Uliczka von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB. Der 30-jährige mehrfache und auch amtierende Deutsche Meister über 3000 Meter Hindernis startete bislang sechs Mal beim Herner Silvesterlauf, und sechs Mal war ihm der Sieg nicht zu nehmen.

Uliczka, der „König vom Gysenberg“, will seinen Gegnern auch diesmal die Hacken zeigen. Wie hochkarätig die Konkurrenz ist, steht derzeit noch nicht fest. Klaus Alhorn hofft, dass beispielsweise der TV Wattenscheid 01 noch am Veranstaltungstag mit starken Läufern nachmelden wird.

Mit dabei ist aber auf jeden Fall der 27-jährige Karol Grunenberg vom ASV Duisburg, der Uliczka im letzten Jahr lange auf den Fersen blieb und am Ende mit 25 Sekunden Rückstand auf den Seriensieger den zweiten Platz belegte.