SCW verteidigt Mannschaftspokal

Mittlerweile eine Freundschaft: die Luxemburger und die Schwimmer vom SC Westfalia Herne
Mittlerweile eine Freundschaft: die Luxemburger und die Schwimmer vom SC Westfalia Herne
Foto: Schmidt/SCW

Beim 16. Herner Nachwuchsmeeting konnte die Schwimmabteilung des SC Westfalia gleich zweifach punkten. „Als Ausrichter haben wir es zum dritten Mal in Folge geschafft, einen spannenden Wettkampf zu bieten,“ war SCW-Sprecher Uwe Schmidt zufrieden. „Unsere Gäste sind zufrieden und voll des Lobes wieder nach Hause gefahren.“ Besonders bei den Staffeln und den Finalläufen habe das Wasser im Südpool gebrodelt. „Die Anfeuerung war so laut das sich einige Kinder die Ohren zu hielten“, berichtet Schmidt euphorisch.

88 persönliche Rekorde

Nicht nur organisatorisch, auch auf der sportlichen Ebene zeigte Westfalia seine Leistungsstärke. Die 88 persönlichen Rekorde schlugen natürlich auch in der Medaillenausbeute durch. Bei 160 Starts erschwammen sich die Aktiven des SC Westfalia 94 Podestplätze, hiervon alleine 50 Goldmedaillen. Auch bei den Pokalen kann sich die Bilanz sehen lassen. Von 78 Pokalen gelang es der Westfalia, 24 Pokale in den eigenen Reihen zu behalten. Hierzu gehörte auch die Pokalverteidigung des Mannschaftspokals in der offenen Klasse. Beim Nachwuchs gelang dem SC Delphin Geldern ebenfalls die Titelverteidigung.

In den Sprint-Finals konnten sich Josephine und Timothy Oppotsch in der offenen Klasse durchsetzen.. Laura Schmidt wurde Zweite. Jonas Richter erkämpfte sich den dritten Platz und durfte ebenfalls einen Pokal in Empfang nehmen.

Beim Nachwuchs setzte sich Ilayda Kilinc in persönlicher Bestzeit durch und konnte ebenfalls den Pokal der Vizemeisterin in Empfang nehmen. Trotz persönlicher Bestleistung musste sich Veit Lukosch mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben.

Bei den Staffeln ließ die Mannschaft des SCW keinen Zweifel daran, wer die Pokale des Siegers mit nach Hause nimmt. In drei Staffeln setzte sie sich in der Besetzung Timothy Oppotsch, Josephine Oppotsch, Jonas Richter und Laura Schmidt durch. Emre Erkal nutzte seine Chance, als er für Josephine Oppotsch einspringen musste. Der Nachwuchs trat gleich mit drei Staffeln an.

Debütanten gut vorbereitet

Ein besonderes Erlebnis war es auch für die Wettkampfdebüttanten Hanife-Tuana Akbaba, Letitia Hajek und Melisa Kurt in den Reihen des SC Westfalia. „Sie haben ihre Aufregung schnell abgelegt und sich gut vorbereitet präsentiert“, lobte Schmidt die Neulinge, denen zum Teil gelang auch schon der Vorstoß in die Medaillenränge gelang.

„Das Team ebnet immer wieder dem Nachwuchs durch ihr Vorbild und ihre Stärke den Weg. Die Nachwuchsschwimmer haben so die Möglichkeit, in aller Ruhe ihre Erfolge zu erarbeiten und heranzureifen“, machte Uwe Schmidt vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit als Grund für die vielen Erfolge aus.

Kübra Erkal, Saskia Korsitzky und Nils Schachtschneider, die erst vor kurzem in den Wettkampfbereich eingestiegen sind, nutzten diese Unterstützung, um sich zu einem festen und leistungsstarken Bestandteil des Nachwuchsteams zu machen und die Leistungsstärke der Wettkampfmannschaften zu erhöhen. „Auch unsere Debüttanten genießen diese mannschaftliche Geschlossenheit, wie sie beim Nachwuchsmeeting wieder eindrucksvoll bewiesen haben“, so Schmidt.