Scheunemann trifft aus allen Positionen

Kaum zu halten war Nico Röhrle, der hier eines seiner neun Tore für die HCW-Reserve erzielt.
Kaum zu halten war Nico Röhrle, der hier eines seiner neun Tore für die HCW-Reserve erzielt.
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HC Westfalia Herne II – VfL RW Dorsten 40:28 (20:13). Nachdem krankheitsbedingt vor dem Spiel kein geregeltes Training möglich war und bis zuletzt über die Genesung einiger Spieler Unklarheit bestand, konnte Trainer Cerniauskas letztlich doch eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Haupttorschütze Robert Lukic wurde zwar nicht mehr fit, konnte aber auch ohne negative Folgen geschont werden. Zu Beginn ließ der Spitzenreiter zu viel über den Kreis zu, so dass trotz guter Chancen nur eine 7:6-Führung heraussprang. Dann steigerte sich die Deckung und der Angriff überlief den Gast mit starker erster und zweiter Welle. Der hohe Vorsprung erlaubte es, ständig durchzuwechseln. Die Strünkeder verloren aber nie die spielerische Linie. Der auf drei Positionen eingesetzte Marvin Scheunemann wies überall seine Torgefährlichkeit nach und ragte aus dem Team heraus. Auch die Brüder Nico und Pascal Röhrle verdienten sich ein Sonderlob von Robertas Cerniauskas.

HCW II: Ollesch, Hessling; M. Scheunemann (10), Werner (4), N. Röhrle (9), Hildwein (3), Rademacher (2), Wolter (4/2), Hashagen (2), E. Lorenz (1), P. Röhrle (5).

TSG Sprockhövel – DSC Wanne-Eickel 25:19 (14:8). Der DSC konnte den Aufwärtstrend der letzten Wochen nicht bestätigen. Ohne vier Stammspieler, aber mit Rückenwind aus den beiden letzten Partien gingen die Wanne-Eickeler in Führung. In dem anfangs sehr ausgeglichenen Spiel mit vielen guten Offensivaktionen auf beiden Seiten vermochte sich kein Team abzusetzen. Bereits nach 20 Minuten aber musste der ersatzgeschwächte DSC dem hohen Tempo Tribut zollen. Die TSG zog bis zur Halbzeit auf sechs Tore weg und legte damit den Grundstein zum Sieg.

Die Begegnung wurde jedoch noch einmal richtig spannend, als Sprockhövel etwas Tempo aus der Partie nahm und die Schützlinge von Damir Klescik bis auf zwei Tore heran kamen. Am Ende reichte es aber nicht für das Schlusslicht, da es vor allem an der Durchschlagskraft im Angriff mangelte. Insbesondere hier wirkte sich das Fehlen der Haupttorschützen Sokolowski und Klescik negativ aus.