SC Westfalia entführt verdient einen Punkt aus Rhynern

Benjamin Carpentier hielt dem SC Westfalia Herne die Null fest.
Benjamin Carpentier hielt dem SC Westfalia Herne die Null fest.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der SC Westfalia Herne kam beim Tabellendritten Rhynern zu einem 0:0 und ist jetzt seit vier Spielen ungeschlagen.

Westfalia Rhynern -
SC Westfalia Herne 0:0

Rhynern: Hunnewinkel - Wiese, Krellmann, Wurst, Maier - Debowiak (87. Kusakci), Bechtold - Hanke, Kleine, Apolinarksi - Fichera (80. Schmidt).

SCW: Carpentier - Kosien, Luvuezo, Kilic, Mützel - Zakrzewski, Zaskoku - Aktas (75. Karagülmez), Ferati (61. Schilling), Gumpert - Inal (24. Özbicerler).

Schiedsrichter: Denis Magne (Arnsberg).

Zuschauer: 275.

Vier Spiele in Folge ist der SC Westfalia Herne jetzt ungeschlagen. Nach drei Siegen gab es am Sonntag zwar „nur“ ein Unentschieden, das sich beim Tabellendritten aber durchaus fast wie ein Sieg anfühlte.

Vor allem, weil der SCW bei einer Mannschaft, die ans Regionalliga-Tor anklopft, über die komplette Spielzeit eine Partie auf Augenhöhe ablieferte. Auch die nicht unbedingt hohe Zahl der Torchancen war gleichmäßig auf beiden Seiten verteilt. Nicht aber die Qualität der Möglichkeiten, denn zweimal durfte Rhynern völlig unbedrängt aufs Herner Tor zustürmen, und zweimal hielt Benjamin Carpentier die Herner mit überragenden Paraden im Spiel.

Carpentier hält die Null fest

SCW-Trainer Holger Wortmann hatte sich in der Offensive diesmal für den Stoßstürmer entscheiden, doch als Ahmet Inal bereits nach etwas mehr als 20 Minuten verletzt vom Feld musste, kam mit Onur Özbicerler wieder eine „falsche Neun“.

Im Abschluss zeigten sich die Herner diesmal nicht so effektiv wie noch vor einer Woche gegen Erkenschwick, aber dafür zeigte die gesamte Mannschaft im Defensivverhalten eine nahezu fehlerfrei Leistung.

Torchancen blieben auf beiden Seiten lange Zeit Mangelware, bis Rhynerns Kleine nach einer halben Stunde mal aus 20 Metern draufhielt und der Ball die Lattenoberkante streifte. Auf der anderen Seite war es Sebastian Mützel, der wenig später aus spitzem Winkel abzog und Hunnewinkel zu einer Parade zwang.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte wirkte der Tabellendritte kurze Zeit energischer, kam zu zwei guten Möglichkeiten. Aber vor allem gegen den freistehenden Hanke zeigte Carpentier seine ganze Klasse (56.). Auf der anderen Seite hämmerte Sebastian Mützel einen Freistoß aus 25 Metern aufs Tor, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei (72.). Nach einem weiteren Mützel-Freistoß verpasste Zakrzewski nur knapp die Herner Führung, ebenso wie Schilling, der aus 25 Metern knapp vorbei zielte (86.). Im Gegenzug musste Carpentier dann aber erneut mit einem tollen Reflex die Null festhalten, nachdem Hanke völlig blank aus etwa zehn Metern abgezogen hatte.