Ruhrpott Baskets bauen ihren Vorsprung aus

Lisa Niedrig steuerte zwölf Punkte zum Sieg der Ruhrpott Baskets Herne gegen die Lippe Baskets Werne bei.
Lisa Niedrig steuerte zwölf Punkte zum Sieg der Ruhrpott Baskets Herne gegen die Lippe Baskets Werne bei.
Foto: WAZ FotoPool

Lippe Baskets Werne -
Ruhrpott Baskets Herne 53:57

Viertelergebnisse: 10:11, 17:14, 10:18, 16:14.

RBH: Taubenberger (20/3 Dreier), Niedrig (12/1), Strozyk (11/1), Holtkamp (6), Günther (2), Hlinski (2), Legnar (2), Schmidt (2), L. Franze.

Das war ein perfekter Spieltag für die Damen der Ruhrpott Baskets. Erst setzten sich die Hernerinnen nach einem intensiven Fight über 40 Minuten äußerst knapp mit 57:53 bei den Lippe Baskets Werne durch, dann kam die Kunde von der überraschende 70:74-Niederlage der BG Hagen II gegen die TG Voerde.

Dadurch ist der Vorsprung der RBH-Korbjägerinnen auf Hagen wieder auf einen Sieg plus das gewonnene direkte Duell angewachsen, so dass man dem anvisierten Aufstieg in die Oberliga ein großes Stück näher gekommen ist.

Vor dem Spiel in Werne war das Team von Trainer Heiko Dittinger gewarnt. Dass neben Anne-Katrin Dach, Kim Franze und Nicole Moschner auch noch Leistungsträgerin Mareike Muny fehlte und zudem mit Lea Günther aufgrund ihrer Verletzung aus dem Spiel bei der BG Hagen II eine weitere Leistungsträgerin nur angeschlagen in die Partie gehen konnte, machte die Aufgabe nicht leichter.

Es entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Schiedsrichter zunächst sehr kleinlich agierten und auf beiden Seiten fast jeden Kontakt ahndeten. Herne erspielte sich eine 20:16-Führung (15.), ehe Werne mit der nun veränderten Linie der Schiedsrichter, die plötzlich sehr viel mehr zuließen, deutlich besser zurecht kam und den Spieß auf durch eine 10:0-Serie auf 26:20 umdrehte.

Aber die Hernerinnen konnten sich wieder einmal auf ihr drittes Viertel verlassen, in dem sie sich mit 43:37 wieder die Oberhand erarbeiteten. Zwar ließ sich Werne auch im Schlussabschnitt nie wirklich abschütteln, aber Verena Taubenberger, Katharina Holtkamp und ganz am Ende der Partie Lisa Niedrig hatten letztlich immer die richtige Antwort, um den knappen 57:53-Erfolg am Ende nach Hause zu bringen.