RSG Börnig bereitet sich auf Hitzeturnier vor

Lea Schillitz auf Maleike bei der ersten Ausgabe des Börniger Sommerturniers.Foto: Borg/RSG
Lea Schillitz auf Maleike bei der ersten Ausgabe des Börniger Sommerturniers.Foto: Borg/RSG
Was wir bereits wissen
Für das zweite Sommerturnier der RSG liegen 300 Meldungen mehr vor als im vergangenen Jahr. Um die Belastung durch die Hitze so gering wie möglich zu halten, sorgt die RSG für Abkühlmöglichkeiten.

Es wird ein heißes Wochenende bei der RSG Herne-Börnig: Temperaturen über 30, teilweise über 35 Grad sind für Samstag und Sonntag (4./5. Juli) angekündigt, wenn auf dem Hof Egert an der Sodinger Straße das zweite große Sommerturnier der RSG stattfindet.

Die Organisatoren sind darauf vorbereitet, wie Isabell Egert von der RSG erklärt: „Natürlich sind solche Temperaturen auch für die Pferde eine hohe Belastung, alleine durch die Anreise. Wir haben aber Boxen, in denen sich die Pferde ausruhen können und werden auch Abspritzmöglichkeiten bereitstellen, um die Pferde kühlen zu können. Dazu natürlich auch möglichst viele Tränkeimer und Wasserfässer.“

Teamspringen am Samstag, 15.45 Uhr

Es ist zu erwarten, dass die Organisatoren auch diese Herausforderung meistern. Für das Turnier im vergangenen Jahr gab es viel Zuspruch, die Meldezahlen für die zweite Ausgabe bestätigen das: 1100 Meldungen liegen den Ausrichtern vor, das sind 300 mehr als im vergangenen Jahr. Isabell Egert war davon überrascht: „Wir hatten schon gedacht, dass es in diesem Jahr eine leichte Steigerung gibt, nachdem das Turnier so gut war. Aber mit 300 mehr haben wir nicht gerechnet, das ist ja noch einmal deutlich mehr.“ Und das, obwohl die Reiter die Qual der Wahl hatten: „Zeitgleich finden auch noch Turniere in Hattingen und Lünen statt, die Teilnehmer hätten sich also auch für einen anderen Stall entscheiden können.“

Vor allem die guten Möglichkeiten zur Vorbereitung der Pferde sieht Isabell Egert als Punkt für die RSG: „Wir haben genug Platz zum Abreiten, dafür ist die zweite Halle vorgesehen, in der wir ja theoretisch auch Turnierprüfungen durchführen könnten.“ Dazu sei die Reitanlage attraktiv und die Bodenverhältnisse gut – für viele Reiter offenbar überzeugende Argumente.

Die zusätzlichen Starter seien organisatorisch kein Problem, sie sorgen aber dafür, dass sowohl am Samstag als auch Sonntag stundenlang hochklassiger Reitsport geboten werden kann. Der RSG-Vorsitzende Hubert Borg erklärt den Ablauf: „Der Samstag ist auf dem Platz gespickt mit hochkarätigen Springprüfungen, besonders interessant ist natürlich das Mannschaftsspringen um 15.45 Uhr.“ Um neun Uhr morgens geht es jeweils los, von den Kinderprüfungen bis zu den höheren Klassen ist alles dabei. Sowohl für Spring- als auch Dressurreiter ist die höchste Prüfung die Klasse M*.

„In der Dressurhalle finden die anspruchsvollsten Prüfungen am Samstag zwischen 15 und 20 Uhr statt und am Sonntagmorgen und -vormittag ab 7.30 Uhr. Nachmittags sind da die Wettbewerbe für die Kleineren, wo dann immer gerne viele Eltern und Großeltern zuschauen“, so Borg.