Petzke mit 1:5 gegen Zweckel einigermaßen zufrieden

Abdullah Atmaci.
Abdullah Atmaci.
Foto: FUNKE Foto Services

Der SV Wanne 11 musste am Dienstagabend die erste Niederlage im Jahr 2015 hinnehmen: Im Testspiel gegen den Oberligisten SV Zweckel hieß es an der Hauptstraße 1:5 nach 90 Minuten. Elfer-Trainer Roger Petzke war insgesamt zufrieden.

„Am Anfang wurden wir überrollt“, schildert Petzke die erste Viertelstunde des Tests gegen den abstiegsbedrohten Gladbecker Oberligaclub. Schon nach vier Minuten traf Zweckels Neuzugang Seyit Ersoy (von Spvgg Hamm) zum 0:1, nach weiteren vier Minuten erhöhte Zweckels Can Ucar. „Das war klar“, so Roger Petzke, „die sind drei oder vier Wochen weiter als wir, haben schon in der Meisterschaft gespielt, spielen sowieso zwei Klassen höher“, erklärt Petzke den großen Leistungsunterschied zu Beginn. „Zweckel hat die Kugel gut laufen lassen, die haben richtig Gas gegeben, da hatten wir Probleme.“

Der zweitschwächste Angriff der Oberliga hatte in Crange noch Lust auf weitere Tore, doch die Elfer hatten etwas dagegen, kamen besser ins Spiel. „Wir haben uns ganz gut aus der Affäre gezogen, hatten auch eigene Chancen“, war Petzke zufrieden. Das dritte Tor schossen aber wiederum die Gladbecker, erneut war es Ucar, der einen Querpass erlief und kein Problem hatte, 11-Keeper Dominik Ratsch zu überwinden (44).

Auch nach der Pause gestaltete Wanne das Spiel offen, Tore schoss aber weiter nur der SVZ: Elvis Salja (70.) mit einem 25-Meter-Hammer und Lukas Tomanek nach einem Ballverlust im Wanner Spielaufbau (79.) erhöhten auf 0:5.

Wanne hätte zuvor schon verkürzen könne, das Tor von Patrick Schulten (85.) war aber nur noch der Ehrentreffer. „Wir hätten noch das 5:2 machen müssen“, ärgerte sich Petzke über die Chancenverwertung, aber auch über die individuellen Fehler vor dem 0:3 und 0:5: „Für solche Fehler habe ich kein Verständnis.“ Davon abgesehen sei er aber zufrieden. „Wir mussten eine Menge Arbeit verrichten, das war der Sinn der Sache.“

Bitter für Wanne 11 war nur, dass Toptorjäger Flo Drews nach einer halben Stunde verletzt raus musste. Petzke: „Er ist umgeknickt, das sah nicht gut aus.“