Petrozza-Team kassiert höchste Saisonniederlage

Christian Nieberle (2. v.l.) erzielte den Herner Ehrentreffer.
Christian Nieberle (2. v.l.) erzielte den Herner Ehrentreffer.
Foto: FUNKE Foto Services
1:8 verlor der Herner EV beim EV Duisburg. Neben der höchsten Saisonniederlage beklagte der HEV auch noch die Verletzung von Jiri Svejda.

EV Duisburg -
Herner EV 8:1

Drittelergebnisse: 2:0, 3:0, 3:1.

Tore: 1:0 (5:55, 4-4), 2:0 (9:43), 3:0 (20:16), 4:0 (31:18), 5:0 (32:48), 6:0 (42:43), 6:1 (43:40, 5-4) Nieberle (Ackers), 7:1 (45:27, 5-4), 8:1 (56:26, 4-4).

Strafminuten: Duisburg 14 – Herne 10.

Der HEV kämpfte, doch er tat es beim Westmeister auf verlorenem Posten. Am Ende stand vor 1380 Zuschauern die höchste Saisonniederlage der Gysenberger, die am Freitag von Beginn an einen unglücklichen Abend hatten.

In diese Kategorie fielen schon die ersten drei Gegentreffer, die den Gästen jede Sicherheit nahmen. Erst krachte die Scheibe nach einem Duisburger Schlagschuss von der Latte hinter anstatt vor die Li-nie, dann bugsierte Fabian Sondern das Spielgerät ins eigene Netz, gefolgt von einem aus Herner Sicht eindeutigen Schlittschuhtor – es war nicht der Tag des HEV, der sich in den letzten Duellen mit den Füchsen immer teuer verkauft hatte. Michel Weidekamp, der den grippekranken Benjamin Voigt im Tor vertrat, war chancenlos.

Diesmal schlugen die Bemühungen, das Resultat in Grenzen zu halten, auf ganzer Linie fehl, weil vier ausgeglichene Duisburger Blöcke ihr Spiel gegen den ersatzgeschwächten Reviernachbarn ohne Pardon durchzogen.

Hinzu kam eine weitere personelle Hiobsbotschaft. Jiri Svejda war mit Schulterproblemen bereits angeschlagen ins Spiel gegangen und musste seinen Einsatz im zweiten Drittel abbrechen – eine MRT soll Anfang der Woche Klarheit über Art und Schwere der Verletzung bringen. Sollte nach Jakub Rumpel auch der zweite Herner Kontingentspieler länger ausfallen, wäre der HEV in dieser Runde kaum noch konkurrenzfähig.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE