Nieberle und Schneider verlängern

Wenn zwei Namen im Team des Herner EV für Kontinuität stehen, dann diese: Christian Nieberle und Damian Schneider haben ihre Verträge mit dem Eishockey-Oberligisten verlängert und gehen in ihre vierte Saison am Gysenberg. Die gebürtigen Essener sind damit die dienstältesten Spieler im HEV-Kader.

Ein Wechsel stand auch gar nicht zur Debatte. „Ich fühle mich in Herne einfach pudelwohl. Die Mannschaft ist toll und der Support der Fans der Wahnsinn“, meint der 23-jährige Schneider, der es in der letzten Saison in 41 Oberliga-Spielen auf 19 Tore und 26 Vorlagen brachte. Nieberle geht noch einen Schritt weiter: „Ich möchte meine Karriere gerne in Herne beenden. Da Vorstand und Trainer in der letzten Saison mit meiner Leistung zufrieden waren, war die Vertragsverlängerung die logische Konsequenz.“ Der 30-Jährige traf im alten Spieljahr bei 39 Einsätzen zwölf Mal und war an 27 weiteren Toren beteiligt.

Im Oberliga-Streit mit dem Deutschen Eishockey-Bund hat der Landes-Eissport-Verband NRW nun auch eine juristische Niederlage erlitten. Nachdem der DEB das Reviertrio Herne, Duisburg und Essen trotz der vom LEV ausgesprochenen Sperre bereits vor zwei Wochen zum Lizenzierungsverfahren für die neue Oberliga Nord zugelassen hatte, scheiterte der LEV nun auch vor dem DEB-Schiedsgericht. Die Münchener Richter wiesen den Antrag aus Köln auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung gegen den DEB in vollem Umfang ab und erklärten die Aufnahme der drei Vereine in die Oberliga Nord für rechtens.