Kleines Polster nicht aufs Spiel setzen

Jens Polutnik und der TTC Vöde wollen ihr kleines Polster ausbauen.
Jens Polutnik und der TTC Vöde wollen ihr kleines Polster ausbauen.
Foto: WAZ FotoPool

Als klarer Favorit empfängt der DSC Wanne-Eickel am Samstag in der Turnhalle an der Stöckstraße um 18.30 Uhr den TTV Ronsdorf II. Sieben Tabellenplätze und 14 Punkte zwischen dem Zweiten und Neunten sprechen eine deutliche Sprache über das unterschieliche Leistungsvermögen beider Teams.

„Das gilt allerdings nicht für das obere Paarkreuz. Da ist Ronsdorf mit Marc Wolter und Justin Langhanki richtig gut besetzt und absolut gleichwertig“, sieht DSC-Sprecher Jörg Stöck auf sich und seinen Kollegen Jens Faber oben schwierige Aufgaben zukommen.

Beim 9:5-Hinspielsieg zeigte er selbst sich jedoch dieser Herausforderung absolut gewachsen und besiegte beide. Dagegen kassierte Jens Faber gegen Langhanki eine seiner nur insgesamt drei Niederlagen in der laufenden Saison. Gespannt ist man beim DSC auch auf den Ausgang der Begegnung zwischen dem Vierten Kirchhellen und dem Fünften Heisingen. „Sollte Kirchhellen gewinnen und wir in der nächsten Woche Heisingen schlagen, hätten wir acht Punkte Vorsprung auf den fünften Platz. Dann könnte man schon mal zwei Euro auf unseren Aufstieg setzen“, gibt Stöck augenzwinkernd und mit verhaltenem Optimismus einen Ausblick auf mögliche, rosige Perspektiven.

Nach den beiden klaren Erfolgen zum Rückrundenauftakt will der TTC Vöde am Samstag im Heimspiel gegen Tabellenachten TTSG Lüdenscheid den dritten Sieg folgen lassen (18:30, Turnhalle Jürgens Hof). Von der Papierform her eine klare Angelegenheit für den Dritten, aber Vödes Mannschaftssprecher Jens Polutnik weiß, dass Hochmut stets vor dem Fall kommt: „Wir haben durch unerwartete Punktverluste unserer Konkurrenz zum ersten Mal in dieser Saison ein kleines Punktepolster auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Das dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Gerade gegen solche Gegner wie Lüdenscheid, denen nur manchmal die Konstanz fehlt, die es aber an guten Tagen jedem Gegner schwer machen können, müssen wir voll konzentriert sein.“

Mit einem 9:4-Erfolg wie im Hinspiel wären die Vöder an diesem Wochenende sicherlich sehr zufrieden und könnten in aller Ruhe beobachten, wie zwei der Konkurrenten um einen der vier Aufstiegsplätze, nämlich Lüdinghausen und Witten, sich gegenseitig die Punkte streitig machen.