Klarer Sieg im Gipfeltreffen

Entwischt ist  Hernes Jan Hildwein hier der Westerholter Deckung.
Entwischt ist Hernes Jan Hildwein hier der Westerholter Deckung.
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK
Eine großartige zweite Halbzeit beschert der HCW-Reserve einen klaren Sieg über Westerholt. DSC muss weiter auf den ersten Erfolg warten .

Kreisliga: HC Westfalia Herne II – SV Westerholt II 29:19 (12:11). Durch diesen überzeugenden Sieg im Spitzenspiel der Kreisliga ist das Führungsquartett auf ein Trio geschrumpft. Im ersten Spielabschnitt sah es danach nicht unbedingt aus. Zu nervös agierten die gastgebenden Herner im Angriff. Die gesamte Spielanlage war unbefriedigend. Etliche Torchancen wurden nicht genutzt. Die lange Weihnachtspause mit nur zwei Trainingseinheiten wirkte sich nachteilig aus.

Der Auftritt der Mannschaft nach dem Wechsel bereitete Trainer Robertas Cerniauskas aber viel Freude. Gestützt auf die über die gesamte Spielzeit sehr sattelfeste und die Räume durch gegenseitige Unterstützung eng machende Deckung, kam nun der Angriff richtig in Schwung. „Die Umstellung im Offensivspiel hat unsere Effizienz nach der Pause erhöht und den Gegner früh mürbe gemacht. Das Torverhältnis von 17:8 sagt alles“, lobte Cerniauskas seine Truppe.

HCW II: Ollesch, Heßling; M. Scheunemann (4), Werner (3), N. Röhrle (2), Rademacher (1), Hildwein (3), Lukic (7), Wolter (4), Hashagen (1), E. Lorenz (3), Bölling (1), P. Röhrle (n.e.).

TuS Hattingen III – DSC Wanne-Eickel 33:29 (15:12). Gastgeber wie Gast mussten mit dem Problem einer engen Personaldecke klar kommen. Die Wanne-Eickeler erwischten mit druckvollem Spiel den besseren Start, nahmen dann aber unerklärlicherweise das Tempo heraus. Hinzu kam nach einer unglücklichen Aktion bereits in der 14. Minute die Rote Karte für Andreas Haßenpflug. Der DSC war nun immer mehr verunsichert und geriet ins Hintertreffen. Als Eike Hippe mit einer Manndeckung im zweiten Abschnitt den Spielfluss der Hattinger störte, ergaben sich nochmals Chancen zu Tempogegenstößen. Rajen Wiemers bediente Jens Limberger mit präzisen langen Pässen. Auf mehr als drei Tore konnte der zwischenzeitliche Sieben-Tore-Rückstand aber nicht mehr verkürzt werden. Die Hoffnung auf den baldigen ersten Saisonsieg erscheint aber nach dem Auftritt nicht unrealistisch.

DSC: Motoc, Wiemers; Bollmann (4), Goldt, Haßenpflug, Hippe (1), Klescik (7), Limberger (3), P. Nimi (1), L. Nimi (5), Sokolowski (8).

1. Kreisklasse: HC Westfalia III – SG Linden-Dahlhausen 33:28 (17:12). Eine von Beginn an sehr konsequente Deckungsleistung in Verbindung mit guten Torabschlüssen brachte die Herner Drittvertretung in diesem Topspiel sehr früh auf die Siegerstraße. Über eine 6:2-Führung nach zehn Minuten setzten sich die Strünkeder bis zur Halbzeitpause mit 17:12 schon deutlich ab. Im zweiten Spielabschnitt war es eine recht ausgeglichene Partie. Dennoch wurden von der Heimmannschaft etliche Chancen zur Ergebnisverbesserung liegen gelassen. Mit einer solch mannschaftlich geschlossenen Leistung können die Herner auch anderen Spitzenteams gefährlich werden.

HCW-Tore: Cerniauskas (9), S. Stodieck (7/2), M. Lorenz (4), Komisarek (3), M. Stodieck (3), Lohkamp (2), Lückenotte (2), Linker (2), Vossbeck (1).

FC Schalke 04 III - TuS Holsterhausen 17:18 (8:12). Gegen den Tabellenletzten hatte der TuS unerwartet große Probleme. Erst zum Ende der ersten Hälfte gelang den Gästen ein Vier-Tore-Vorsprung, nachdem konsequent die erste und zweite Welle gelaufen wurde. Doch trug die Führung nicht zur Sicherheit bei. Eine Viertelstunde blieb Holsterhausen nach Wiederanpfiff ohne Torerfolg. Schalke kam bis auf ein Tor heran und hatte sogar mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Mit halbwegs guten Abwehraktionen wurde die katastrophale Angriffsleistung kaschiert und der glückliche Sieg gerettet

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