Im TOP4 muss der HTC nach Hagen

Foto: Haenisch / Funke Foto Services

ChemCats Chemnitz -
Herner TC 66:52

Viertelergebnisse: 20:17, 17:14, 17:10, 12:13.

HTC: Jule Kassack (25/1), Pia Proske (7), Lisa Bramkamp (4), Anna Lappenküper (4), Louisa Oleyniczak (4), Lea Schulte-Göcking (4), Hanna Hahn (2), Melda Kanti (2), Jolina Gierczak, Pauline Schröder, Malina Sola, Clara Stockhorst.

Durch die relativ deutliche Niederlage in Chemnitz fielen die Herner Mädels in der Abschlusstabelle der Hauptrunde Nord noch auf Platz vier zurück und verschlechterten dadurch ihre Ausgangslage für das regionale TOP4. Da muss der HTC jetzt nämlich am kommenden Samstag beim Gruppensieger TSV Hagen antreten (15.30 Uhr, Karl-Adam-Halle, Voßacker 23, 58089 Hagen).

In Chemnitz sah es zunächst nicht nach einer Niederlage aus. Mit gutem Basketball setzten sich die Hernerinnen schnell auf 11:4 ab, ehe so langsam offensiv und defensiv der Faden verloren ging.

Chemnitz kam nun besser ins Spiel und erarbeitete sich mit einer aggressiven Verteidigung einen Acht-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit. Nachdem im dritten Viertel die bis dahin überragende Jule Kassack ausfiel und die Gastgeberinnen sich weiter absetzten, war eine Vorentscheidung war gefallen. Drei Minuten vor Ende hatte Herne zwar noch einmal bis auf acht Punkte aufgeschlossen, das reichte aber nicht mehr, um die Partie zu drehen.

„Wir werden uns jetzt gut vorbereiten auf den vorläufigen Höhepunkt der Saison. Hagen ist eines der stärksten Teams in der gesamten WNBL und wir wissen, was uns dort erwarten wird. Wir gehen als krasser Außenseiter in die Partie“, sagte Headcoach Mario Zurkowski.

Die Voraussetzungen für das Gastspiel in Hagen sieht er ähnlich wie im Rückspiel der Vorrunde. „Aber auch da konnten wir an einer Überraschung schnuppern“, hat der Trainer des HTC die Partie noch lange nicht abgehakt.